St. Pölten (OTS) - „Wahlkampf hin oder her: Die Migration stoppt nicht, bis Österreich eine neue Regierung gebildet hat. Die Republik muss jetzt handeln und sie muss gemeinsam handeln. Der SPÖ-Chef sollte sich somit besser nicht gegen Kurz, sondern im Miteinander für Österreich positionieren und sich in Europa geschlossen und entschlossen für die Schließung der Mittelmeerroute einsetzen“, kommentiert der Sprecher der VPNÖ-Nationalräte, Integrationssprecher und Zivilschutzpräsident NR Hans Rädler heutige Aussagen von Kern in der Presse. „Die Situation in Italien ist natürlich mit der Migrationsbewegung im Jahr 2015 vergleichbar. Auch hier wurden unsere jetzige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz für viele Maßnahmen kritisiert, die heute Mehrheitsmeinung auf europäischer Ebene sind. Hätten sie damals auf die Beschwichtiger gehört, wäre es nie zum Bau des Zaunes und damit auch nicht zur Schließung der Westbalkanroute gekommen“, so Rädler. „In der jetzigen Situation geht es darum, den anderen Ländern klarzumachen, dass es Österreich ernst meint. Dann kann auch ein kleines Land etwas bewegen. Das hat die Schließung der Westbalkanroute gezeigt. Wenn Kern daher von einem inszenierten Notstand spricht, dann kann er das nur an sich selbst richten, weil er seine eigene Politik selbst zu 95 Prozent als Inszenierung bezeichnet. Sebastian Kurz inszeniert nichts. Er spricht rechtzeitig die Herausforderungen an, die einfach da sind und wartet nicht darauf bis sie zur Gänze angekommen sind. Das erwarten sich auch die Bürgerinnen und Bürger – nicht nur am Brenner, sondern in ganz Österreich und auch Italien“, betont Rädler.
NR Rädler: Kern soll sich nicht gegen Kurz, sondern für Österreich positionieren
Migration stoppt nicht, bis Österreich eine neue Regierung gebildet hat
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