Im Waldeggerhaus auf der Hohen Wand (Bezirk Wiener Neustadt) sind am Montag, den 18. Mai die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Roten Kreuz und Bergrettung geehrt worden. Sie waren im Dezember im Waldviertel, auf der Hohen Wand und im Süden Niederösterreichs im Einsatz. Anfang Dezember sorgte eine Inversionswetterlage für massive Raureifbildung in Höhenlagen zwischen 500 und 1.000m. Einsetzender Regen verschlimmerte die Situation. Bäume brachen unter der Eislast zusammen, Stromleitungen wurden beschädigt, es bestand Lebensgefahr. Acht Tage lang sorgte die Eiszeit für gesperrte Straßen, Stromausfälle und einen Großeinsatz. Über 2.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Roten Kreuz, Bergrettung, Straßendienst und EVN konnten Schlimmeres verhindern. Die Eiskatastrophe richtete einen Schaden von mehr als 8 Mio. Euro an.. Der für den Katastrophenschutz zuständige Landesrat Stephan Pernkopf zeichnete sieben Mitglieder der Feuerwehr, der Bergrettung und des Roten Kreuzes mit Medaillen aus, die mehr als 48 Stunden im Einsatz waren: "Diese Eiskatastrophe war für uns Alle eine besondere Herausforderung. Unsere Freiwilligen haben hier kräftig angepackt und den betroffenen Menschen Sicherheit gegeben. Dafür haben wir uns bedankt", so Pernkopf.
Land NÖ ehrt Feuerwehren anlässlich des Katastropheneinsatz im Dezember
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