Wiener Neustadts SPÖ-Bürgermeister Bernhard Müller hat vorgeschlagen, dass es in Zukunft Regionen mit einem eigenen Statut geben soll. Die zentrale Verwaltung soll von einem gewählten Oberbürgermeister mit Zentralbudget übernommen werden. „Der Müller-Vorschlag ist eine gefährliche Drohung für alle Gemeinden im Bezirk Wiener Neustadt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Gemeinden von der Müller-SPÖ ‚oberregiert‘ werden. Immerhin hat die SPÖ-Stadtverwaltung in Wiener Neustadt die eigenen Finanzen nicht im Griff. Wie wollen Müller und Weiß dann bitte die Finanzen von allen Gemeinden im Bezirk managen?“ fragt GVV-Bezirksobmann Bgm. Roland Weber. Die Volkspartei Niederösterreich hat klar definiert, dass Gemeindezusammenlegungen der Vergangenheit angehören. „Zentralisieren kann nicht die Lösung der Finanzprobleme der Gemeinden sein. Wir sagen ja zu einem Ausbau der Gemeindekooperationen und sind ständig dabei, diese voranzutreiben. Eine Oberverwaltung durch Wiener Neustadt wäre wohl das finanziell ‚Aus‘ für die Gemeinden und das Ende des ländlichen Raums“, so Weber. Auch für die Volkspartei Wiener Neustadt ist die Eingemeindung anderer Gemeinden nicht vorstellbar, "vielmehr soll sich Müller den dringenden Problemen in Wiener Neustadt zuwenden und endlich Vorschläge unterbreiten, wie das von der SPÖ verursachte finanzielle Desaster in Wiener Neustadt bereinigt werden kann" , sagt VPWN-Klubobmann GR Mag. Philipp Gruber. Abschließend haben die beiden Politiker noch einen Tipp. „Wir raten Bürgermeister Müller, vor der eigenen Haustüre zu kehren statt über irgendwelche Gemeindezusammenlegungen zu fantasieren. In Wiener Neustadt warten genug Aufgaben, die bis jetzt unerledigt sind!“, so Weber und Gruber unisono.
Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt lehnt Müller-Vorschläge ab
Weber/Gruber: „Müller soll sich um Wiener Neustadt kümmern, statt zu fantasieren“
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