VPNÖ-Zauner/Dinhobl: „Schluss mit Blockieren – Wien muss operieren!“

www.gastpatienten.at > Volkspartei Niederösterreich fordert faire Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten

Die Diskussion rund um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern spitzt sich weiter zu. 

Die beiden regionalen Mandatare aus dem Bezirk Wiener Neustadt leiten die Landeskampagne der Volkspartei Niederösterreich.

Auch die Volkspartei Bezirk Wiener Neustadt schließt sich der Kampagne an und fordert Wien per landesweiter Kampagne zum Einlenken auf.

„Seit Monaten beobachten wir eine Entwicklung, die viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher verunsichert und verärgert. Immer öfter kommt es vor, dass unsere Landsleute in Wiener Spitälern abgewiesen werden, mit dem Hinweis auf ihren Wohnsitz. Das ist für uns nicht akzeptabel. Daher starten wir als Niederösterreich-Partei die Kampagne ,Schluss mit Blockieren – Wien muss operieren!‘ und setzten uns dafür ein, dass unsere Landsleute wieder behandelt werden.“, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner. Teil der Kampagne sind eine eigene Informationsplattform, eine Petition sowie Informations- und Verteilaktionen in ganz Niederösterreich. „Viele Menschen haben das Gefühl, als Patientinnen und Patienten zweiter Klasse behandelt zu werden. Dieses Stimmungsbild zeigt klar, dass Handlungsbedarf besteht. Das fordern wir ein.“, so Zauner.

Der Gesundheitssprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Franz Dinhobl, verweist auf die finanziellen Rahmenbedingungen: „Niederösterreich leistet Zahlungen mit jährlich rund 500 Millionen Euro an Wien, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen. Gleichzeitig pendeln über 200.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher täglich nach Wien und tragen dort maßgeblich zur Wertschöpfung bei. Genau deswegen erwarten wir uns, dass medizinische Versorgung nicht vom Meldezettel abhängig gemacht wird.“

Bezirksparteiobmann Stacherl erinnert daran, dass die Gastpatientenregelung im Finanzausgleich vereinbart wurde: „Wien erhält genau dafür Geld von Niederösterreich. Diese Vereinbarungen tragen eine klare Unterschrift. Daher braucht es jetzt Lösungen am Verhandlungstisch statt weiterer Verzögerungen.“

Abschließend halten Zauner und Dinhobl fest: „Unsere Landsleute erwarten sich Klarheit und Fairness. Diese werden wir notfalls auch auf rechtlichem Weg einfordern. Gleichzeitig laden wir alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein, unsere Petition zu unterstützen. Denn eines ist klar: Schluss mit Blockieren – Wien muss operieren.“

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Unterstützung der Petition finden sich unter: www.gastpatienten.at