"Ich freue mich sehr, dass wir nun mit weiteren 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unser Konzept der interkulturellen Pädagogik weiter ausbauen können. Vier von ihnen werden in Wiener Neustadt im Einsatz sein“, erklärte die für Kindergärten zuständige Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner anlässlich einer Diplomverleihung in dieser Woche. "Mit nun insgesamt 66 interkulturellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir bestens aufgestellt, um integrative und spielerische Sprachförderung überall dort anbieten zu können, wo sie benötigt wird", freut sich Mikl-Leitner. Niederösterreich setzt schon seit Jahren auf das Erfolgskonzept der interkulturellen Pädagogik. Dabei sind interkulturelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindergärten tätig, welche die Kindergartenpädagoginnen in der integrativen und spielerischen Sprachförderung unterstützen. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation, weil Kinder mit nicht deutscher Muttersprache die deutsche Sprache lernen und Kinder mit deutscher Muttersprache die Chance bekommen, andere Kulturen kennen zu lernen. Dass Niederösterreich damit auf dem richtigen Weg ist, beweist allein schon die Tatsache, dass andere Bundesländer unserem Vorbild gefolgt sind. "Seitens der Europäischen Union wurde unser Konzept der interkulturellen Pädagogik sogar mit dem Europasiegel für innovative Sprachprojekte ausgezeichnet", ist Mikl-Leitner stolz. In Niederösterreich beginnt die sprachliche Frühförderung bereits mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten und somit seit Herbst 2008 schon mit 2,5 Jahren. "Wir wissen, je früher die Sprachförderung beginnt, desto größer der Erfolg bei den Kindern und desto besser funktioniert letztlich auch die Integration", erklärt die Landesrätin. Ein weiterer Vorteil ist, dass in Niederösterreich der Kindergarten für 30 Stunden am Vormittag gratis ist. Das trägt wesentlich dazu bei, dass es in Niederösterreich kaum Probleme des Beherrschens der deutschen Sprache beim Eintritt in die Schule gibt. 98 Prozent aller 5- bis 6-Jährigen besuchen den Kindergarten und nutzen dieses Gratis-Angebot", so Mikl-Leitner abschließend.
Diplomverleihung an 23 neue interkulturelle MitarbeiterInnen
Mikl-Leitner: „Vier von ihnen werden in Wiener Neustadt im Einsatz sein“
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