Wittmann-Müller-Kadlec-SPÖ verliert massiv

Christian Stocker und Matthias Zauner präsentieren das Ergebnis der Wittmann-Müller-Kadlec-SPÖ

Erstmals ist die ÖVP bei einer Bundeswahl vor der SPÖ (Bezirk + Stadt zusammengezählt!)

ÖVP erstmals Nummer 1 bei einer Bundeswahl in Wiener Neustadt

Nach dem Vorliegen des offiziellen Endergebnisses der EU-Wahl zogen Bezirks- und Stadtpartei in Wiener Neustadt zufrieden Bilanz. In einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten Stadtpar-teiobmann Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker und Bezirksgeschäftsführer Matthias Zauner die Analyse aus Sicht der Volkspartei.

Im Bezirk Wiener Neustadt konnte die ÖVP die SPÖ überholen, in der Stadt Wiener Neustadt kommt die ÖVP mit einem Stimmenzugewinn (in absoluten Zahlen) auf Platz 2, während die SPÖ massiv verliert. Erstmals in der Geschichte von Bundeswahlen ist es gelungen beim Gesamter-gebnis (Bezirk + Stadt) vor der SPÖ auf Platz 1 zu landen. Auch bei den Vorzugsstimmen ist die ÖVP die klare Nummer 1. Während drei ÖVP-Kandidaten das Vorzugsstimmenfeld anführen, kommt die SPNÖ-Kandidatin gerade einmal auf Platz zehn, der einzige regionale Kandidat bei dieser EU-Wahl (von der FPÖ), gar nur auf Platz 11.


Volkspartei die stärkste Bezirksorganisation – SPÖ verliert massiv
„Dieses Wahlergebnis ist der Erfolg unserer Funktionärinnen und Funktionäre. Deshalb darf ich ihnen an dieser Stelle einmal herzlich ‚DANKE’ sagen. Sie sind nach einer für uns nicht einfachen Arbeiterkammerwahl trotz gehörigem Gegenwind gelaufen und haben eine ordentliche Schluss-mobilisierung hingelegt. Das Wahl- und Vorzugsstimmenergebnis zeigen, dass die Volkspartei die stärkste Bezirksorganisation im Bezirk Wiener Neustadt ist“, erklärt Matthias Zauner.

„Bei allen letzten Wahlen erkennt man ein Muster. Streithansl-Leitner im Land verliert. Schlafmüt-ze-Wittmann mit seinem Sekretär Kadlec im Bezirk noch mehr. Und Stadthalter-Müller, der zu 100 % auf der Streithansl-Welle mitschwimmt, in der Stadt am Meisten“, analysiert Zauner.

„Für uns als Volkspartei zeigt das einmal mehr, dass die Leute das Streiten in Land und Stadt satt haben und zu Recht Einsatz für ihre Sorgen und Probleme verlangen. Wir werden daher nicht mü-de uns weiterhin für die Menschen und die Region einzusetzen. Dabei ist uns auch weiterhin der direkte Draht zu den Menschen wichtig, im direkten Gespräch, aber auch über moderne Medien, wie wir das mit unserem neuen Newsletter ‚Bezirk.aktuell’ leben“, so Zauner.


Müller-SPÖ mit Wahlkampffehlstart in der Stadt
Vizebürgermeister Christian Stocker zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Volkspartei in der Stadt Wiener Neustadt. Die Verluste der SPÖ über dem Bundesschnitt sind Synonym für das, was in der Stadt passiert. „Da werden Anträge der Opposition monatelang abgelehnt und dann mit klei-nen Abänderungen als SPÖ-Idee verkauft. Das war so bei der Stadtwache, das war so beim Espe-rantopark, das war so bei den Entlastungen. Die Müller-SPÖ ist bei Resolutionen und Petitionen immer groß dabei, wenn es um konkrete Lösungen geht, aber auf Tauchstation“, so Stocker.

Auch die jüngste Personalentscheidung von Bürgermeister Müller zeigt, worum es der SPÖ in Wie-ner Neustadt geht. „Uns als Volkspartei werden ‚Wahlkampftöne’ vorgeworfen, wenn wir unseren Auftrag als Oppositions- und Kontrollpartei wahrnehmen. Jetzt präsentiert die SPÖ einen neuen Gemeinderat, dessen Legitimation ‚Wahlkampferfahrung’ ist. Gleichzeitig gibt die Müller-SPÖ be-kannt, dass sie sich schon im Wahlkampf befindet“; zeigt sich Stocker verwundert.

„Wir als Volkspartei Wiener Neustadt arbeiten weiterhin für die Menschen und werden – so wie das in Niederösterreich üblich ist – einen kurzen, intensiven Wahlkampf führen. Die SPÖ hat anschei-nend schon zu arbeiten aufgehört und will nur noch Shows – so wie die Sondergemeinderatssit-zung – abziehen. Mit dem Wahlkampffrühstart hat die Müller-SPÖ auf jeden Fall einen Fehlstart hingelegt“, so Christian Stocker abschließend.