VP verlangt Distanzierung von Bespitzelungsaktionen im Bezirk durch Wittmann-SPÖ

Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler

Rädler: „Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt die Leitner-SPÖ daher“

 

Nachdem VPNÖ-Landesgeschäftsführer Mag. Gerhard Karner vergangene Woche den Spitzelskandal der Leitner-SPÖ aufgedeckt hat, fordert nun die Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt eine klare Distanzierung von SP-Bezirksparteiobmann Dr. Peter Wittmann. Gerüchten zufolge sollen derartige Spitzellisten nämlich auch in Gemeinden des Bezirks Wiener Neustadt kursieren.

 

„Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt die Leitner-SPÖ daher“, so kommentiert VP-Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler die Aktion der Sozialisten in Niederösterreich. „Gerade wenn das Ansehen der Politik im Allgemeinen immer weiter schwindet und es für alle Parteien schwieriger wird Leute für die politische Arbeit zu motivieren, sind derartige Bespitzelungsaktionen schlichtweg kontraproduktiv. Was plant das SP-Zentralkomitee in Sankt Pölten bitte als nächstes?“, fragt Hans Rädler.

 

Von der Bezirks-SPÖ verlangt Rädler eine klare Distanzierung. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SP-Gemeinderätinnen und SP-Gemeinderäte, die in den meisten Gemeinden tagtäglich gut mit unseren Bürgermeistern zusammenarbeiten, sich dann auf einmal als Spitzel missbrauchen lassen. Der Herr Leitner soll seine Hasstiraden auf das Land in Sankt Pölten loslassen, wenn er das für notwendig hält, aber diese Streithansl-Kultur lassen wir uns sicher nicht in die Gemeinden des Bezirks tragen. Ich fordere daher eine klare Distanzierung vom Kollegen Wittmann und die sofortige Einstellung dieser Aktivitäten in unserem Bezirk. Weil’s einfach nichts bringt. Weil’s einfach unnötig ist. Und weil’s einfach viel wichtigere Herausforderungen in den Gemeinden gibt“, so Rädler.

 

Abschließend hat der Bezirksparteiobmann noch einen guten Tipp für die Genossinnen und Genossen: „Die meisten Daten unserer Funktionärinnen und Funktionäre sind sowieso in Gemeindeparteizeitungen oder im Internet für die Anliegen der Bevölkerung veröffentlicht. Im 21. Jahrhundert macht man sich mit so einer Aktion sowieso nur lächerlich!“