Vom Richter zum Kläger

Lichtenwörths Bürgermeister will künftig nicht sprechen sondern klagen

Bei der Gemeinderatssitzung am Montag den 9. Mai hat Bürgermeister Richter folgenden Punkt zum Beschluss vorgelegt: Er wolle zukünftig alle Landwirte die in Feldwege hineinackern bzw. diesen verschmutzen, anzeigen und dies in der darauffolgenden Sitzung genehmigen lassen. Diese Vorgangsweise ist wirklich sehr bedenklich wenn ein Bürgermeister, der ein Vorbild einer Gemeinde sein sollte, nur mehr via Anwälte mit seinen Gemeindebürger  verkehren möchte und gleichzeitig den Gemeinderat dazu degradiert, von ihm getroffene persönliche Entscheidungen im Nachhinein zu legitimieren. Somit werden in Lichtenwörth alle Bürger aufgefordert nicht mehr mit dem Nachbarn zu sprechen und Lösungen zu finden sondern gleich zum Anwalt zu laufen. Des Weiteren hat er vor einige Feldwege aufzulassen und durch Biotope zu ersetzen. Die Pflicht der Gemeinde ist es die Wege zu erhalten und zwar in einem ordentlichen Zustand und nicht so wie es momentan der Fall ist.

Die Gemeindebürger von Lichtenwörth werden diese Maßnahme  nicht für vorbildlich empfinden, jedem ist doch klar wenn man mit dem Traktor von einem Acker herausfährt das Erdspuren zu sehen sind. Das Selbe kann bei jeder Baustelle oder Gartenarbeit vorkommen und somit jeden Lichtenwörther treffen.

Ich denke der Herr Bürgermeister Richter ist sich nicht bewusst was er hier anzettelt. Ich fordere hiermit Herrn Bürgermeister Richter auf künftig von solchen Blödheiten abzusehen! Nicht streiten sondern etwas bewegen für seine Gemeinde muss das Ziel eines Bürgermeisters sein, so BR Preineder.