Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt verlangt Klarheit bei Nebenbahnen

Am Foto: NR Bgm. Hans Rädler, Gf.GR Beate Pokorny (Winzendorf-Muthmannsdorf) und Bgm. Reinhard Knobloch (Bad Fischau-Brunn) mit Bewohnerinnen und Bewohnern

Rädler: „Werde eine parlamentarische Anfrage an SPÖ-Verkehrsministerin Bures stellen“

 

Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder in den Medien zu lesen war, dass die ÖBB überlegen auf Nebenbahnen nicht mehr zu investieren oder Strecken sogar einzustellen, gibt es nun Widerstand in den betroffenen Gemeinden. Im Bezirk Wiener Neustadt wären laut jüngsten Medienberichten die Strecken Bad Fischau-Brunn-Puchberg, Wr. Neustadt-Gutenstein und Wr. Neustadt-Friedberg betroffen.

 

„Wir verlangen jetzt endlich Klarheit von der zuständigen SPÖ-Verkehrsministerin Bures. Seit Monaten gibt es solche Medienberichte. Kaum taucht ein Bericht auf, wird von den ÖBB dementiert, aber eine Aussage der politisch Verantwortlichen gibt es nie. Wann offenbart die SPÖ endlich ihren Kahlschlag bei den Nebenbahnen? Mit Bures, Schmied und Schieder ist die SPÖ zur Zusperr-Partei geworden: die Schulen, die Krankenhäuser, die Feuerwehren, die Gemeinden und jetzt eben die Nebenbahnen stehen auf der Abschussliste. Das ist SPÖ-Politik für Niederösterreich, die die Herrn Leitner, Wittmann und Müller auch noch unterstützen!“, ärgert sich VP-Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler.

 

„Wir setzen uns dafür ein, dass die Strecken aufrechterhalten bleiben. Jede weitere Verschlechterung für die Pendlerinnen und Pendler kommt für uns nicht in Frage. Besonders grotesk wäre die Stilllegung hier in Bad Fischau-Brunn, wo die ÖBB vor noch nicht einmal einem Jahr mit dem Land Niederösterreich eine neue Lichtsignalanlage installiert haben. Ich werde eine parlamentarische Anfrage an SPÖ-Verkehrsministerin Bures stellen, um endlich Klarheit zu bekommen. Außerdem werden wir von der Volkspartei die Pendlerinnen und Pendler in den betroffenen Gemeinden informieren“, so Rädler.