Technologie- und Forschungszentrum: ein kräftig schlagendes Herz der Forschung in Wiener Neustadt

Foto (Copyright NLK Günter Filzwieser) v.l.: ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. Bgm. Mag Klaus Schneeberger

Seit mehr als 15 Jahren ist das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) am Technopol Wiener Neustadt Heimat international renommierter Hightech-Forschung. Hier agieren Forschungs- und Bildungseinrichtungen als verlässliche Partner für die Wirtschaft und Wissenschaft. „Mit Investitionen in der Höhe von über  53 Mio. Euro wurde das heutige TFZ als Spezialimmobilie in Niederösterreich etabliert. Die Mitarbeiterzahl im Forschungsbereich hat sich im TFZ auf rund 430 Forscherinnen und Forscher rasant gesteigert. Hier zeigt sich, welche herausragenden Leistungen erreicht werden können, wenn alle Akteure an einem Strang in eine Richtung ziehen“, sind sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. Bgm. Mag. Klaus Schneeberger und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki einig.

 

(27.10.2016) –  „Basis für die positive Entwicklung der letzten Jahre ist eine klare Strategie des Landes NÖ im Bereich Forschung, Wirtschaft und Regionalentwicklung. Gerade bei Hightech-Themen mit hohen Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit der Partner ist es wichtig, seitens des Landes ideale Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen und das ist uns hier gelungen: Forscherinnen und Forscher aus rund 30 Nationen alleine am TFZ, 1.250 Hightech-Arbeitsplätze am gesamten Technopol (TFZ, Hightech Betriebe, FH), rund 10.000 Alumni und über 3.500 Studierende an der Fachhochschule sprechen hier eine deutliche Sprache. Das TFZ ist damit ein kräftig schlagendes Herz der Forschung in Wiener Neustadt“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

„Und das TFZ wächst weiter: Mit heutigem Tag wird eine umgebaute Halle der Firma Fotec übergeben, um ihr Equipment in die Halle einbringen zu können, damit ab Jänner 2017 in diesen Räumlichkeiten die Forschungstätigkeit im Bereich Weltraumantriebe und 3D Druck aufgenommen werden kann“, betont ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. Bgm. Mag. Klaus Schneeberger und ergänzt: „Am Technopol Wiener Neustadt gibt es mit derzeit drei Kompetenzzentren unter einem Dach mehr K-Zentren als irgendwo sonst in Österreich. Die Kompetenzzentren für Tribologie, Medizintechnik und Oberflächentechnologien beschäftigen aktuell 194 Personen. Auch der Beitrag der Kompetenzzentren zur Ausbildung junger Talente ist bemerkenswert. In der aktuellen Förderperiode werden rund 168 Personen eine Bachelor, Masterarbeit bzw. Dissertation verfassen.

Verantwortlich für die Spezialimmobilie und die Umsetzung des niederösterreichischen Technopolprogramms ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Diese beeindruckenden Entwicklungen und Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass wir mit unserer Arbeit für den Forschungsstandort Niederösterreich auf dem richtigen Weg sind. Dem ecoplus Team des Technopol Wiener Neustadt ist es augenscheinlich hervorragend gelungen ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Forscherinnen und Forscher im wahrsten Sinn des Wortes zu Hause fühlen und ich freue mich darauf, die künftigen Entwicklungen begleiten zu dürfen.“