Steinschlagschutzgalerie auf der Hohe-Wand-Straße eröffnet

Am Foto v.l.n.r.: NR Bgm. Hans Rädler, NÖ-Straßenbaudirektor DI Peter Beiglböck, LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, HR DI Wolfgang Talmann (Leiter NÖ-Brückenbau), Bgm. Josef Laferl, Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger

Sobotka: Anerkennung, Respekt und Dank für Mitarbeiter der Straßenbauabteilung

 

Heute Freitag wurde in der Gemeinde Hohe Wand die Steinschlagschutzgalerie über der Hohe-Wand-Straße von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka eröffnet.

 

In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nahm Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka die Eröffnung vor. „Ich darf heute im Namen des Landes Niederösterreich unseren eigenen Mitarbeitern der Straßenbauabteilung Anerkennung und Respekt zollen und Dank sagen. Diese Steinschlagschutzgalerie ist ein tolles, technologisch kühnes Bauwerk, das unter besonderem Aufwand errichtet wurde. Wir in Niederösterreich sehen es als unsere Aufgabe an dort Maßnahmen zu setzen, wo Gefahr für Menschen besteht. Deshalb war dieses Projekt auch notwendig: für den Tourismus und für die Sicherheit der Bevölkerung. Ich bedanke mich daher auch beim Bürgermeister, der durch seine Zähigkeit dieses Projekt immer vorangetrieben hat“, so Sobotka.

 

VP-Bürgermeister Josef Laferl sprach von einem besonderen Tag für seine Gemeinde. „Mit dem heutigen Tag haben wir die Sicherheit auf unserer Bergstraße erhöht. Das ist nicht nur für die Bevölkerung positiv, sondern natürlich auch für unsere zahlreichen Gäste. Gleichzeitig gehören aber auch die Sperren und Behinderungen durch die Bauarbeiten endgültig der Vergangenheit an. Ich bedanke mich daher an dieser Stelle bei allen Arbeitern, die vor allem in der Nacht gearbeitet haben, um unter Tags die Straße passierbar zu lassen und natürlich beim Land Niederösterreich für die Umsetzung und Finanzierung dieses Projekts“; so Laferl.

 

Die erste Hohe-Wand-Straße gab es bereits im frühen Mittelalter, damals aber nur als Karrenweg. Die Straße in ihrer jetzigen Form wurde im Zuge eines Beschäftigungsprojekts für Arbeitslose in der Zwischenkriegszeit errichtet und 1932 eröffnet. Die Steinschlagschutzgalerie war notwendig geworden, weil herabfallende Steine immer wieder große Schäden verursacht hatten. Insgesamt erstreckt sie sich auf eine Länge von 125 Metern und besteht aus einer 30 cm dicken Platte die von einer 50 cm dicken Schotterschicht bedeckt ist. Die Bauarbeiten wurden 2007 begonnen und haben Kosten in der Höhe von 2,9 Millionen Euro verursacht.