SPÖ-Skandal in Lanzenkirchen

die leeren Sitze der SPÖ-Gemeinderäte bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung

Abgewählte Genossen legen die Arbeit nieder und schwänzen Bürgermeister-Wahl

Bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 24. April 2010 sorgten die abgewählten Genossen in Lanzenkirchen für einen Skandal: Sie blieben geschlossen der von ihnen selbst einberufenen Sitzung fern, die geplante Bürgermeister-Wahl musste deshalb verschoben werden.

„Der Wähler hat erkannt, dass es Zeit für einen Wechsel in Lanzenkirchen ist – die SPÖ offenbar nicht“, sagt der designierte Bürgermeister Bernhard Karnthaler, der mit seinem VP-Team bei der Gemeinderatswahl am 14. März erstmals seit 65 Jahren die rote Allmacht in Lanzenkirchen brach und eine klare Stimmen-Mehrheit für das VP-Team erreichte.

Die Blockade-Politik der SPÖ ist ein Beweis mehr, dass es höchste Zeit für einen Wechsel in Lanzenkirchen war. „Das ist Arbeitsverweigerung auf Kosten der Gemeindebürger“, sagt VP-Fraktionssprecher Thomas Heinold.

Aber nicht nur die Arbeitsverweigerung, auch die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten durch die abgewählten SPÖ-Politiker sorgt für Empörung in der  Bevölkerung. Bernhard Karnthaler hatte der SPÖ mehrmals die Hand zur Zusammenarbeit gereicht, um eine breite Basis für die Zukunft von Lanzenkirchen zu schaffen. Die SPÖ hat diese Angebote stets zurückgeschmettert.

Ganz im Gegensatz dazu hat sich FPÖ-Obmann Anton Deibl als verlässlicher und ehrlicher Partner erwiesen. „Wir sind bereit, gemeinsam Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen und mehr für Lanzenkirchen zu erreichen“, sagt Bernhard Karnthaler. „Und von diesem zukunftsträchtigen Weg lassen wir uns nicht abbringen, schon gar nicht durch parteipolitische Spielchen der beleidigten Genossen, die den Machtverlust noch nicht verkraftet haben“, sagt VP-Fraktionssprecher Thomas Heinold.

Wie geht’s jetzt weiter? Innerhalb von zwei Wochen muss der abgewählten SPÖ-Bürgermeister Rudolf Nitschmann neuerlich zu einer konstituierenden Gemeinderatssitzung einladen. Die Bürgermeister-Wahl findet damit spätestens in vier Wochen statt. Sollten die SPÖ-Verlierer auch diese Sitzung schwänzen, so hat dies keine Auswirkungen: Beim zweiten Wahlgang kann die Wahl auch ohne die roten Arbeitsverweigerer stattfinden.