SPÖ-Desaster in Vorarlberg, Oberösterreich und jetzt im Bezirk Wiener Neustadt

Rädler: „Hat SPÖ-Bezirkspartei ihre Gemeinden nicht mehr im Griff?“

„Welcher SPÖ-Bürgermeister wird als nächster das sinkende Schiff SPÖ verlassen?“, fragt sich ÖVP-Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler. Immerhin haben in dieser Woche gleich zwei SPÖ-Bürgermeister (Stieber, Felixdorf und Schneider, Wöllersdorf-Steinabrückl, Anm.) erklärt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

„Nach den Wahlniederlagen in Vorarlberg und Oberösterreich liegen anscheinend die Nerven bei so manchem Genossen im Bezirk Wiener Neustadt blank. Wäre ich Sozialdemokrat, würde ich mich auch fragen, wo dieser Kurs hinführen soll. Der eine Bürgermeister hat sich wie ein selbsternannter Diktator verhalten und sich damit die Zähne am Land Niederösterreich ausgebissen. Der andere Bürgermeister gibt auf, weil ihm der Streit in den eigenen Reihen zu viel geworden ist“, resümiert Rädler.

„Die aktuellen Vorkommnisse im Bezirk Wiener Neustadt verdeutlichen einmal mehr die Zerrissenheit der SPÖ. Es weiß ja wirklich keiner mehr, was die Genossen wollen, außer streiten, streiten und nochmals streiten. Ich lade daher alle Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein, ihren Streithansl Leitner endlich einmal zur Vernunft zu bringen, damit wieder Ruhe einkehrt, in Land und Bezirk. Wobei sich bei mir schon auch die Frage aufdrängt, ob die SPÖ-Bezirkspartei ihre Gemeinden nicht mehr im Griff hat“, so Rädler abschließend.