Schneeberger: Blauäugigkeit von Wittmann & Schaden ist erschreckend

VPNÖ-Klubobmann Klaus Schneeberger

Nur die beiden SP-Funktionäre glauben der fadenscheinige Begründung Stronachs für Magna-Ausstieg

 

„Die Blauäugigkeit der beiden sozialistischen Funktionäre Wittmann und Schaden ist erschreckend. Sind die beiden wirklich so naiv und glauben der fadenscheinigen Begründung Stronachs für den Ausstieg von Magna als Hauptsponsor des gleichnamigen Sportclubs? Von Frank Stronach wurde immer betont, dass er das Stadion eigenständig finanzieren wolle. Dies hat er auch in der gestrigen Aussendung unterstrichen“ erklärt VP-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger.

 

„Die Fakten sind jedoch andere: Wenige Tage nach Baubeginn machte Herr Stronach den Weiterbau von einer Haftungsübernahme durch den Bund und durch das Land in der Höhe von insgesamt 8 Millionen Euro abhängig. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Gespräche mit dem Land Niederösterreich. Im Übrigen, jeder Gewerbetreibende muss in Niederösterreich vor Baubeginn – das gilt auch für jeden kleinen „Häuslbauer“ – um eine Förderung ansuchen, sonst verwirkt er sein Anrecht. Und bei uns in Niederösterreich ist es so, was für den Kleinen gilt, hat auch für den Millionär zu gelten. Das auch an die Adresse des vermeintlichen Gewerbevertreters Schaden. Fest steht, dass bis heute keine Zusage des Bundes für 4 Millionen Euro bekannt ist – daran erkennt man den großen Einfluss Wittmanns auf seinen sozialdemokratischen Sportminister. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat auf Wunsch der beiden SC Magna-Vizepräsidenten Neumann und Rottensteiner eine nicht schlagend werdende Haftungsübernahme zur Minimierung der Darlehnszinsen, zugesagt“, so Schneeberger.

 

„Wenn jetzt ein Interview, das vor einem Jahr erschienen ist, der Grund für den Rückzug sein soll, kann sich jeder fußballinteressierte und klar denkende Fan und Bürger seinen Reim darauf machen. Diese wissen nämlich im Gegensatz zu Wittmann und Schaden, dass das jetzige Schauspiel nur eine Neuinszenierung rund um den Ausstieg bei der Wiener Austria und bei der Fußballakademie in Hollabrunn ist“, steht für Schneeberger fest.

 

„Im Übrigen darf ich darauf Hinweisen, dass ich mithelfen konnte, dass zahlreiche Projekte, die insgesamt ein Vielfaches der Investitionssumme des Stadionneubaus überschreiten, vom Land Niederösterreich in Wiener Neustadt realisiert wurden und werden. Ich erinnere nur an einige Beispiele wie MedAustron, das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt, den Neubau des Landesklinikums oder die Errichtung der Nord- und Ostumfahrung – Investitionen, die ein Volumen von rund 700 Millionen Euro ausmachen und hunderte Arbeitsplätze schaffen und absichern. Wenn auf Bundesseite Herr Wittmann eine nur annähernd ähnliche Erfolgsbilanz für Wiener Neustadt aufweisen könnte, dann stünde die Stadt Wiener Neustadt finanziell um vieles besser da als heute“, merkt VP-Klubobmann Schneeberger an.