Schneeberger: Allmachtsgehabe von Stieber muss endlich ein Ende haben

Kind wegen Schulden der Eltern den Zutritt in Kindergarten verwehrt – weiteres Kapitel der seltsamen Rechtsauslegungen des Felixdorfer Ortschefs

„Das Allmachtsgehabe von Bürgermeister Stieber muss endlich ein Ende haben. Einem Kind den Kindergartenbesuch zu verwehren ist schlicht und einfach inakzeptabel“, reagiert VP-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger auf die jüngsten Geschehnisse in Felixdorf.
Zur Vorgeschichte: Bürgermeister Karl Stieber versagt einem Kind den Kindergartenbesuch, weil die Familie Schulden bei der Gemeinde hat. Dazu Schneeberger: „Selbstverständlich ist es das Recht einer Gemeinde, offene Einnahmen zu fordern und Schritt zu setzen. Doch es gibt viele Wege um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen – nicht aber auf dem Rücken eines unschuldigen Kindes. In Niederösterreich haben alle Kinder ein Recht darauf, den Kindergarten am Vormittag gratis zu besuchen. Das gilt auch für alle Felixdorfer Kinder!“

Für den VP-Klubobmann ist der jetzige Vorfall nur ein weiteres Kapitel der seltsamen Rechtsauslegungen und der Selbstjustiz des Felixdorfer Ortschefs: „Ich erinnere nur an die Ohrfeige, die Stieber im Vorjahr einem 15-Jährigen gegeben hat, an sein Vorgehen bei der geplanten Umwidmung der Au oder an sein selbstherrliches Verhalten gegenüber Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, als es um die Finanzierung des neuen Feuerwehrhauses ging. Die jetzigen Geschehnisse sind nur weiteres erschütterndes Kapitel dieser Serie.“