Rückhaltebecken in Klingfurth gesegnet

Am Foto v.l.n.r.: VBgm. Franz Schmid, DI Heinrich Grünwald (Gebietsbauleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung), BR-Präsident Martin Preineder, DI Maria Patek (Abteilungsleiterin Wildbach- und Lawinenverbauung im Lebensministerium), Bgm. Franz Breitsching, Bgm. Franz Fahrner, Pfarrer Mag. Gerhard Eichinger, Birgit Schöberl (Theatergruppe der Pfarre)

Preineder: „Überregionale Zusammenarbeit schafft mehr Sicherheit für Klingfurth“

 

Gestern Samstag wurden in Klingfurth die beiden Hochwasserrückhaltebecken gesegnet, die von der Wildbach- und Lawinenverbauung in 20.000 Arbeitsstunden errichtet wurden. Nach zahlreichen Hochwassern hatte man im Jahr 1996 mit den Planungen für die beiden Becken begonnen. Im Jahr 2000 wurde die Finanzierung (64 % Bund, 21 % Land und 15 % Gemeinden, davon drei Viertel Walpersbach und ein Viertel Bromberg) des Projekts vereinbart, das insgesamt 2.150.270 Euro kostete.

 

Bgm. Franz Breitsching erinnerte in seiner Ansprache an die zahlreichen Hochwasser der Vergangenheit, vor allem an das Jahrhunderthochwasser vom Vorjahr, bei dem die noch nicht zur Gänze fertiggestellten Rückhaltebecken bereits noch Schlimmeres verhindert hatten. Breitsching nutzte auch die Gelegenheit um sich bei allen zu bedanken, die nach den Hochwassern geholfen und zur Realisierung des Projekts beigetragen hatten: bei den Freiwilligen Feuerwehren, dem Roten Kreuz, beim Bundesheer, der Wildbach- und Lawinenverbauung, den Grundeigentümern, der Raiba Pittental, bei Ämtern und Behörden sowie bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern. Bgm. Franz Fahrner schloss sich den Dankesworten seines Bürgermeisterkollegens an und bedankte sich bei Franz Breitsching, der dieses Projekt als Initiator immer vorangetrieben hat.

 

In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll war Bundesratspräsident Martin Preineder zur Segnung gekommen. „Diese Rückhaltebecken zeigen, was möglich ist, wenn überregional zusammengearbeitet wird. Weil die Gemeinden bei diesem wichtigen Projekt finanziell überfordert gewesen wären, sind Bund und Land eingesprungen, um die Bevölkerung von Klingfurth vor noch größeren Katastrophen zu beschützen. Deshalb ist heute auch kein Tag der Freude, sondern ein Tag der Sicherheit. Kein Tag des Glücks, sondern ein Tag der Dankbarkeit und auch kein Tag der Zufriedenheit, sondern ein Tag der Hoffnung“, so Martin Preineder.