Per COMET in die internationale Spitzenliga der Wissenschaft:

Landesrätin Petra Bohuslav und Klubobmann Klaus Schneeberger gratulieren den Forscherinnen und Forschern zum großartigen Erfolg

Wiener Neustadt erhält ein K2 und ein K1 Spitzenforschungszentrum

"Die heutige Entscheidung der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die bestehenden Kompetenzzentren für Tribologie und Medizintechnik als K2- und K1-Zentrum zu genehmigen, bestätigt die hervorragende Arbeit der letzten Jahre, und das hohe Vertrauen in Zukunft als Spitzenforschungszentrum exzellente Ergebnisse zu liefern. Gratulation an Prof. Franek, Dr. Pauschitz, DI Gaggl, DI Wögerer und deren MitarbeiterInnen für diese bemerkenswerte Leistung" bedankt sich Landesrätin Dr. Petra Bohuslav bei den Geschäftsführern der beiden Zentren und ergänzt: "Damit wurden beide eingereichten Projektanträge aus NÖ genehmigt“. Seit 2001 wurde das niederösterreichsche Technologiekonzept mit seinen Maßnahmen im Bereich Standortentwicklung (Technopole, ecoplus), AplusB Zentrum, Patenverwertung und innovative Finanzierungen z.B. Risikokapital (tecnet) konsequent von allen Netzwerkpartnern umgesetzt. Am Beispiel der Entwicklung des Standortes Wiener Neustadt sieht man jetzt die Erfolge dieser Maßnahmen und damit die erfolgreiche Positionierung des Landes Niederösterreichs im Bereich Technologie.

 
"In den nächsten 4 Jahren investieren niederösterreichische und internationale Unternehmen 35 Mio. Euro in die Spitzenforschung am Standort Wiener Neustadt. Neben dem Bund, der rund 24,9 Mio. Euro für beide Zentren zur Verfügung stellt, wird sich auch das Land Niederösterreich mit rund 10 Mio. Euro beteiligen. Wiener Neustadt hat sich von einer traditionellen Industriestadt zu einem Technopol, einer Wissenshochburg internationalen Formats entwickelt. Um dies zu ermöglichen, investiert das Land Niederösterreich gezielt seit vielen Jahren in diesen Standort. Die Entscheidung zeigt, dass diese Unterstützung der Forschergruppen in Niederösterreich die richtige Strategie ist. Mit der Umsetzung unseres Technologiekonzepts haben wir es geschafft, dass sich Wiener Neustadt gegenüber anderen internationalen Forschungsstätten behaupten kann." resümiert KO Mag. Klaus Schneeberger


Das K2-Zentrum „XTribology“ wird auf internationaler wissenschaftlicher Ebene grundlegendes Wissen über Tribologie (Reibung und Verschleiß) erarbeiten und dabei Ergebnisse mit hohem Innovationspotential generieren. Ziel ist die Realisierung von neuartigen Werk- und Schmierstoffen zur Optimierung des Reibungsniveaus und der Reduktion von Verschleiß, Materialeinsatz und Energiebedarf, und damit einhergehend weniger Umweltbelastung. Zahlreiche internationale und nationale Unternehmen beteiligen sich als Unternehmenspartner. (Bei K2 Zentren handelt es sich um besonders ambitionierte Forschungsprogramme, die in einem  hohem Ausmaß international sichtbar und international vernetzt sind.)


Das K1-Zentrum „Austrian Center for Medical Innovation and Technology – ACMIT“ wird sich mit der Entwicklung der nächsten Generation von chirurgischen Geräten und Medizinrobotern beschäftigen. Dafür werden die bestehenden Kompetenzen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik und Sensorik in Verbindung mit Medizinrobotik gebündelt, und mit internationalen Forschungsgruppen und führenden Unternehmen zusammengearbeitet. An diesem in Österreich einmaligem Forschungszentrum werden in vier Forschungsschwerpunkten unter Anderem neue verbesserte Technologien für minimal-invasive chirurgische Eingriffe entwickelt. (K1-Zentren sind Kompetenzzentren, die im Rahmen eines von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Programms Forschung von akademischer und wirtschaftlicher Relevanz betreiben)