NÖAAB: Themen wie Arbeitswelt, Sozialleistungen und Deregulierung stehen am Programm

Am Bild vlnr: Labg. Franz Rennhofer, NR Hans Rädler, LGF Sandra Kern, Bezirksobmann Bgm. Thomas Heissenberger, Landesobmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka, NR Rouven Ertlschweiger

Arbeitsklausur des NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes.

 „Die Welt um uns verändert sich immer rascher. Politikverdrossenheit und Sorgen um die Zukunft nehmen immer mehr zu. Als politische Organisation, die mitten in der Gesellschaft steht, müssen wir die brennendsten Themen direkt ansprechen und für die Menschen da sein“, betont NÖAAB- Landesobmann LH.Stv. Mag. Wolfgang Sobotka.

Einmal pro Jahr versammeln sich Regierungsmitglieder, Abgeordnete, Personalvertreter und Bezirksobleute des NÖ-Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes, um Ziele und Maßnahmen für die Arbeit der größten politischen Arbeitnehmerorganisation in Niederösterreich zu erarbeiten. Die Klausur dient dem Gedankenaustausch über die aktuelle politische Lage und der Erarbeitung von Antworten auf wichtige Fragen.

Zu Beginn der Klausur informierte Kabinettschef Mag. Michael Kloibmüller vom BMI über aktuelle Entwicklungen beim Thema Flüchtlinge und Asyl. „Die anschließende Diskussion zeigt, dass vor kurzem der richtige Weg eingeschlagen wurde. Nun heißt es, das was ausgemacht wurde, auch einzuhalten. Die Menschen erwarten dies von uns“, so Sobotka.

In anschließenden Arbeitsgruppen wurde über die Themen Deregulierung, neue Beschäftigungsformen, die Auswirkungen der Arbeitswelt 4.0 auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Sozialleistungen diskutiert. „Eine starke, moderne Arbeitnehmer-Vertretung kann sich nicht mit Schönwetterthemen zufrieden geben. Wir müssen besonders in politisch schwierigen Zeiten raus zu den Menschen und Partner für ihre Anliegen und ihre Sorgen sein. Dazu wurden im Rahmen der Klausur zahlreiche Projekte und Ideen geplant, die die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern erfordern“, so NÖAAB-Bezirksobmann Thomas Heissenberger abschließend.