NÖAAB-FCG Wiener Neustadt deckt enorme Kosten der AK-Wahl auf

Rädler: „AK-Wahl muss kostengünstiger, transparenter und fairer organisiert werden!“

Der NÖAAB-FCG im Bezirk Wiener Neustadt bekennt sich zur Arbeiterkammer und zur Arbeiterkammerwahl. Der NÖAAB-FCG bekennt sich aber auch dazu, dass Kammergeld dort eingesetzt wird, wo es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hilft und nicht der SPÖ.

Die Sozialistischen Gewerkschafter haben es in all den Jahren ihrer Arbeiterkammerherrschaft tatsächlich geschafft, die Arbeiterkammer in die Bedeutungslosigkeit zu manövrieren. Leider ist genau deshalb das Interesse an der Arbeiterkammerwahl so gering. Um dem entgegenzuwirken, organisiert die Arbeiterkammer die Wahl in Betriebssprengeln. Also so, dass der rote Funktionärsapparat die Leute zur Wahl treiben muss – koste es, was es wolle. Und das kostet eine Menge. Alleine im Bezirk Wiener Neustadt immerhin über 40.000 Euro, die die Arbeiterkammer in die Beisitzer steckt. Hochgerechnet auf Niederösterreich kommt man dabei auf einen Betrag von rund einer halben Million Euro. Im Vergleich dazu entstehen bei allen anderen Wahlen für Beisitzer Kosten von 0 Euro.

AK-Wahl muss kostengünstiger werden
„Die AK-Wahl muss kostengünstiger organisiert werden. Durch die Einrichtung der Wahllokale auf Gemeindeämtern statt der Wahl in Betriebssprengeln könnte man sich die enormen Beisitzerkosten sparen, so wie bei jeder anderen Wahl auch“, fordert Rädler.

AK-Wahl muss transparenter und fairer werden
Leider muss auch an dieser Stelle auf einen Wahlordnungsbruch durch die Arbeiterkammer hingewiesen werden. In der „Fliegenden Pernitz“ wurde ein stellvertretender Sprengelwahlleiter von einem SPÖ-Funktionär vertreten, der aber gar nicht gemeldet war. „Während es dem NÖAAB-FCG untersagt wird, gemeldete Beisitzer anders einzuteilen, setzt die rote Arbeiterkammer einfach Leute ein, die gar gemeldet sind. Ist das fair? Wir fordern daher, dass die AK-Wahl transparenter und fairer wird. Die Organisation der Wahl muss weg von der – leider parteipolitisch agierenden Arbeiterkammer – hin zu den Beamten der Bezirksverwaltungsbehörden“ fordert Rädler.