Niederösterreich fördert beruflichen Neustart in den Bezirken

Drei Beschäftigungsprojekte im Bezirk Wiener Neustadt helfen zurück in den Arbeitsmarkt

Niederösterreich verzeichnet aktuell rund 616.000 Beschäftigte. Die Zahl der Arbeitslosen geht langsam zurück. So sind heuer schon 1000 Personen weniger arbeitslos gemeldet, als im Vergleich zum letzten Jahr. Dieser Rückgang zeigt, die Maßnahmen des Landes wirken. Mit insgesamt 43 Beschäftigungsprojekten in den Regionen Niederösterreichs hilft das Land gemeinsam mit dem AMS Arbeitssuchenden dabei, wieder Fuß am Arbeitsmarkt zu fassen.

„Der Arbeitsmarkt in Niederösterreich unterscheidet sich von Region zu Region, deswegen legen wir großen Wert darauf, dass in den Regionen maßgeschneiderte Angebote vorhanden sind. Im Bezirk Wiener Neustadt haben wir drei Beschäftigungsprojekte, mit denen wir im vergangenen Jahr zahlreichen Menschen persönlich helfen und damit wieder in Arbeit bringen konnten. Dafür stellten wir im Bezirk 746.000 Millionen Euro zur Verfügung“, erklärt der zuständige Landesrat Karl Wilfing.

Das Projekt gemA 50+ beispielsweise, ist konkret darauf ausgelegt Langzeitarbeitslose über 50 Jahre wieder in Beschäftigung zu bringen. Dabei können Vereine, NGOs oder Gemeinden die Projektteilnehmerinnen oder -teilnehmer für mindestens vier Monate und 20 Stunden anstellen. Ein Teil des Gehalts wird dabei vom Land Niederösterreich getragen. Wie wirkungsvoll die Beschäftigungsprojekte sind, zeigt ein 60-jähriger gemA 50+ Teilnehmer, der von seinem Arbeitgeber nach Ablauf des Projektes übernommen wurde und nun in fester Anstellung steht.

„Projekte, wie gemA 50+ tragen ganz wesentlich dazu bei, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu betreuen und zu unterstützen. Sie erhalten die Möglichkeit wieder ins Arbeitsleben zurück zu kommen, neue Kompetenzen zu entwickeln und den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Wir wissen: Erfolgreiche Sozialpolitik heißt Menschen rasch wieder in Beschäftigung zu bringen“, so NÖAAB-Bezirksobmann Bürgermeister Thomas Heissenberger.