Nationalrat Hans Rädler gegen Schließung der Rettungsstationen

Rädler: „Versorgungssicherheit muss auch weiterhin gewährleistet sein“

Zu der, von der niederösterreichischen Gebietskrankenkasse losgetretenen Diskussion, dass Ortsstellen der Rettung geschlossen werden sollen, hält Nationalrat Hans Rädler, selbst Bürgermeister einer betroffenen Gemeinde fest: „Es kann nicht sein, dass in dieser Frage über die Gemeinden drübergefahren wird. Jetzt geht es einmal darum, die Studie, die die Rettung in Auftrag gegeben hat, abzuwarten. Danach kann über Strukturveränderungen diskutiert werden.“

In diesem Zusammenhang verweist Rädler auf die hervorragende Arbeit der Rettungsorganisationen im Wahlkreis Niederösterreich Süd. „Bei uns garantieren hunderte Freiwillige ein funktionierendes Rettungssystem in der Region. Für mich ist es deshalb besonders wichtig, die lokalen Rettungsstationen zu erhalten, um die Freiwilligenarbeit vor Ort zu ermöglichen. Diese Menschen leisten einen unbezahlbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, so Rädler.

Daher plädiert Rädler für konstruktive Verhandlungen nach Abschluss aller Studien. Natürlich muss dabei über mögliche Einsparungspotenziale unter Berücksichtigung aller Aspekte diskutiert werden. „Aber eines ist klar, Versorgungssicherheit muss auch weiterhin gewährleistet sein“, so Rädler abschließend.