Mikl-Leitner/Schneeberger/Stocker: NÖ Kindergartenoffensive ist voller Erfolg für Wr. Neustädter Familien

Vizebürgermeister Christian Stocker, Landesrätin Johanna Mikl-Leitner und Klubobmann Klaus Schneeberger

Dank der Initiative von LR Mikl-Leitner wurden 48 neue Gruppen geschaffen

Mikl-Leitner: NÖ Kindergartenoffensive ist ein voller Erfolg in ganz Niederösterreich –in Wr. Neustadt profitieren die Familien, dass 2 ½-jährigen Kinder in den Kindergärten herzlich willkommen geheißen werden. Niederösterreich hat damit einen wesentlichen familienpolitischen Meilenstein gesetzt, der den Familien eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Von den insgesamt 50.000 Kindergartenkindern sind bereits 5.000 unter drei Jahren alt.
Insgesamt werden bis Ende 2010 10.000 Kindergartenplätze entstehen. Damit hat Niederösterreich eine Kinderbetreuungsquote von über 33 % bei den unter 3-Jährigen erzielt und damit das immer wieder geforderte Barcelona-Ziel erreicht, erklärt Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Mit der Kindergartenoffensive konnte auch ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Impuls ausgelöst werden: insgesamt werden bis Ende 2010 über 1.100 Arbeitsplätze im Kinderbetreuungsbereich geschaffen. Alleine heuer konnten schon 200 zusätzliche Kindergartenpädagoginnen und ca. genauso viele Kinderbetreuerinnen eine Anstellung bekommen. Neben dem arbeitsmarktpolitischen Impuls wird auch ein wirtschaftspolitischer Impuls ausgelöst, so wird durch die Kindergartenoffensive ein Gesamtbauinvestitionsvolumen von rund 270 Millionen Euro ausgelöst, so Mikl-Leitner.

Schneeberger: Berufstätige Eltern wissen, Kinder sind gut aufgehoben
Für VPNÖ-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger ist die NÖ Kindergartenoffensive das beste Beispiel für einen gelebten Föderalismus: „Dabei wird menschen- und bedarfsgerecht gehandelt um die Familien in unserem Bundesland zu entlasten.“ Die Öffnung der Kindergärten für 2 ½-Jährige sei, so Schneeberger weiter, sei ein gutes Beispiel für Niederösterreichs Weg zur Sozialen Modellregion. Im Bezirk Wiener Neustadt wurde die Offensive rasch umgesetzt und alle Kinder, die einen Platz benötigen, haben einen bekommen. „Insgesamt investierten die Gemeinden des Bezirks rund 10 Millionen Euro und wurden 33 neue Gruppen errichtet. Vom Land Niederösterreich flossen rund 6 Millionen Euro an Fördergelder in den Bezirk. Damit erreichen wir unser Ziel, dass alle berufstätigen Eltern, ein ruhiges Gewissen haben können, da sie wissen, während sie in der Arbeit sind, sind ihre Kinder in den NÖ Landeskindergärten in guten Händen“, weiß Schneeberger. 
Für ihn ist es daher noch immer unverständlich, dass es aus Wiener Neustadt besonders laute kritische Stimmen zu dieser Initiative von Landesrätin Johanna Mikl-Leitner gab: „Während 99% der Gemeinden die Öffnung der Kindergärten begrüßten, bezeichnete Bürgermeister Müller diesen Schritt als Katastrophe. Scheinbar haben die SP-Granden im Bezirk ein Problem mit einer familienfreundlichen Politik. Ich erinnere nur an die jüngste Aktion von Felixdorfs SP-Bürgermeister Stieber, der einem Kind den Besuch des Kindergartens wegen Schulden der Eltern verbot. Nachdem Hinweis, das alle Kinder in Niederösterreich ein Anrecht auf den Gratiskindergarten am Vormittag hätten, hat er schlussendlich eingelenkt.“
 
Stocker: Stadt erhielt vom Land einen Rettungsring
„Durch die NÖ Kindergartenoffensive hat die Stadt vom Land Niederösterreich einen Rettungsring in Sachen Kinderbetreuung erhalten“, zog VP-Vizebürgermeister Christian Stocker anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrätin Johanna Mikl-Leitner und VPNÖ-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger Bilanz. „Die Stadt bekam eine einmalige Möglichkeit die Kinderbetreuung auf ein einzigartiges Niveau zu heben – umso unverständlicher warum Bürgermeister Müller parteipolitisches Hickhack in den Vordergrund stellte und die Initiative von LR Mikl-Leitner wortwörtlich als „eine Katastrophe für uns“ bezeichnete. In Wahrheit ist die Kindergartenoffensive des Landes Niederösterreich nicht nur ein Segen für die Familien in unserer Stadt, sondern auch für die Stadtfinanzen. Denn die Errichtungskosten von rund 710.000 Euro wurden vom Land NÖ mit 521.000 Euro gefördert – das sind 73%. Die Kritik von Bgm. Müller und Co., die versprochne Förderung wäre sowieso nur ein Bruchteil stellte sich als völlig falsch heraus“, so der VP-Vizebürgermeister.
Stocker bedankte sich bei der Gelegenheit auch bei LR Mikl-Leitner und Klubobmann Schneeberger: „Nur durch die Unterstützung des Landes konnte der Nachholbedarf in der Kinderbetreuung, den es in Wiener Neustadt gab, rasch aufgeholt werden.“