LR Schwarz fordert raschen Sozialplan für frei gesetzte Mitarbeiter von Triumph

Landesrätin Barbara Schwarz fordert einen Sozialplan für die betroffenen 200 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher

Unternehmen hat moralische Verpflichtung gegenüber NÖ Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Zur Schließung des Triumph-Standortes Aspang und zu den Entlassungen von Triumph-MitarbeiterInnen in Wiener Neustadt fordert die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz einen Sozialplan für die betroffenen 200 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher:

„Die Entscheidungen der Schweizer Konzernzentrale waren auch durch Bemühungen und Unterstützungsangebote von Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und dem Wirtschaftsressort des Landes NÖ nicht zu beeinflussen. Die Werksschließung in Aspang ist laut Firmenleitung unvermeidbar. Der Konzern ist nun in einem nächsten Schritt aufgefordert, möglichst rasch einen Sozialplan für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Standorten Aspang und Wr. Neustadt auf den Tisch zu legen. Gerade für eher wenig qualifizierte Frauen gestaltet sich die Arbeitssuche bei der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt nicht einfach. Wir müssen daher gemeinsam mit dem Unternehmen, mit dem AMS NÖ und der Wirtschaftskammer NÖ so rasch wie möglich an Individuallösungen für jede und jeden frei gesetzten Mitarbeiter arbeiten.“

Schwarz weist darauf hin, dass die Situation am NÖ Arbeitsmarkt derzeit sehr ambivalent ist: Denn während leider die Zahl der Arbeitslosen in Niederösterreich steigt, nimmt auch die Zahl der Beschäftigten stetig zu: „Wir konnten im Jänner 2013 mit 560.427 unselbstständig Beschäftigten und im Februar mit 561.933 unselbständig Beschäftigten  in Niederösterreich jeweils die 560.000er Marke überschreiten. Ein so hohes Beschäftigungsniveau gab es in diesen Monaten noch nie. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit den Unternehmen der Regionen Wr. Neustadt und Aspang und durch Umschulungs- und Höherqualifizierungsmaßnahmen für die von der Triumph-Teilschließung betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rasch Lösungen finden können“, zeigt sich Schwarz zuversichtlich.