LK Wiener Neustadt: Auf dem Weg zum modernsten Krebskompetenzzentrum von europäischem Format

v.l: Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner

Schneeberger: "Hoffnung für tausende Patientinnen und Patienten und Jahrhundertchance für die gesamte Region"

Neue Hoffnung für Krebspatientinnen und -patienten: Im Landesklinikum Wiener Neustadt entsteht ein Krebskompetenzzentrum auf höchstem Niveau. Moderne Diagnose- und Therapiemethoden gewährleisten die optimale Behandlung.

Schreckensdiagnose Krebs: Jährlich erkranken im Durchschnitt 40.000 Österreicherinnen und Österreicher daran. Die diagnostischen und therapeutischen Fortschritte werden jedoch immer besser – die Diagnose Krebs ist heute längst kein Todesurteil mehr.

Im Kampf gegen Krebs ist eine Spezialisierung notwendig – wie derzeit im Landesklinikum Wiener Neustadt. „Das Landesklinikum ist am Weg zu einem der modernsten europäischen Krebskompetenzzentren. Gemeinsam mit MedAustron und der geplanten Rehabilitationseinrichtung in Bad Erlach entsteht in der Region eine Versorgungssituation, im europäischen Spitzenfeld. Diese Entwicklung bedeutet einerseits Hoffnung für tausende Patientinnen und Patienten und ist andererseits eine Jahrhundertchance für die gesamte Region“, betont Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger.

„Unser Anspruch ist eine topp moderne Diagnose und Therapie, unter Einsatz innovativster Verfahren und Technologien. Dies erreichen wir durch enge Anbindung und Vernetzung der Behandlung mit der wissenschaftlichen Forschung“, erklärt der Ärztliche Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek.

Viel tut sich bereits im Kampf gegen Krebs – und wird sich noch tun. Bereits jetzt finden im Landesklinikum regelmäßige Tumorboards – interdisziplinäre Fallbesprechungen – statt, bei denen Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen onkologische Fälle besprechen, um die optimale Therapie festzulegen. Pro Woche werden etwa 60 Patientinnen und Patienten besprochen. „Auch klinikübergreifend wird beraten – per Videokonferenzen mit den Kliniken in Baden-Mödling, Hochegg, Hainburg, Graz und Oberwart“, so Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Zudem besteht mit der Kooperation mit MedAustron – eines der modernsten Krebsbehandlungs- und Krebsforschungszentren der Welt – zukünftig eine perfekte Symbiose im Kampf gegen Krebs. MedAustron wird im Vollbetrieb rund 1.400 Patientinnen und Patienten neue Chancen eröffnen. Weltweit existieren bisher nur drei derartige Ionentherapiezentren.

Die Anforderungen an ein Krebskompetenzzentrum sind vielfältig: organbezogene interdisziplinäre Therapiezentren, ergänzende/begleitende Angebote (z.B. Ernährungsberatung und Musiktherapie), interdisziplinäre Projektgruppen, onkologische Forschung, Fort-/Weiterbildung, Informationsveranstaltungen, regionale Kooperationen, klinisches Krebsregister, eine Onko - Zertifizierung und vieles mehr. „Eine breite Palette von(Aus-) Bildungsangeboten in Labor und Klinik soll unser Tun begleiten. Denn zusammen mit unseren Patientinnen und Patienten und der NÖ Landeskliniken-Holding haben wir im Landesklinikum Wiener Neustadt ein Ziel: gemeinsam den Krebs zu überwinden“, so der Ärztliche Direktor abschließend.