Lichtenegg bekommt Windkraftpark

Am Foto v.l.n.r.: NR Bgm. Hans Rädler, LR Dr. Stephan Pernkopf, EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer, LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer

LR Pernkopf: „Meilenstein in der Weiterentwicklung der Windkraft“

 

Die Gemeinde Lichtenegg hat sich seit Jahren der alternativen Energie verschrieben. Jetzt bekommt das einzige Windrad der Buckligen Welt Gesellschaft. Gestern Donnerstag erfolgte durch Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer und Bürgermeister LAbg. Ing. Franz Rennhofer der Spatenstich für einen Windkraftpark.

 

„Nirgend wo in ganz Österreich gibt es etwas Vergleichbares zu diesem Windkraftpark. Ich freue mich, dass wir mit der EVN einen starken und verlässlichen Partner für dieses Projekt gefunden haben. Der Boden für ein Windkraftprojekt ist in Lichtenegg auch ein denkbar guter. Immerhin hat es das erste Windrad bereits 1922 gegeben. Doch zurück in der Gegenwart bedanke mich bei allen Firmen, Anrainern und Grundstückseigentümern, die dieses Projekt erst möglich machen“, so Bgm. Franz Rennhofer.

 

„Was würde besser zu Lichtenegg und zu diesem Projekt passen, als das Sprichwort ‚Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.‘ Gerade aktuelle Ereignisse, wie die Katastrophe im Golf von Mexiko, beweisen die Richtigkeit unseres blau-gelben Weges hin zu mehr erneuerbarer Energie. Unser Ziel ist es bis 2015 100 Prozent des Stroms und bis 2020 50 Prozent der Gesamtenergie aus alternativen Energien zu gewinnen. Um diese Ziele zu erreichen brauchen wir starke Partner, wie die EVN und die Gemeinden. Gerade dieses Projekt bedeutet dabei einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Windkraft“, so LR Stephan Pernkopf.

 

Im Windkraftpark Lichtenegg werden zehn Kleinwindräder verschiedener Arten und verschiedener Hersteller errichtet, um diese zu testen. Gleichzeitig werden innovative Speichertechniken verbunden mit einer Photovoltaikanlage installiert.