Karner: 10 Prozent der Stimmen bei Landtagswahl sind weggeschmissen

Am Bild: Landesgeschäftsführer LAbg. Gerhard Karner

Wenn Herr Stronach Charakter hätte, würde er Steuerzahlern Geld zurückgeben

„Knapp 10 Prozent der Stimmen für Stronach bei der letzten Landtagswahl sind weggeschmissen, weil die Chaos-Truppe nur auf sich und ihr eigenes Geldbörsel schaut. Wenn der Herr Stronach Charakter hätte, dann würde er den Steuerzahlern das Geld zurückgeben, das für seine Hinterlassenschaften angefallen ist“, betont VP-Landesgeschäftsführer LAbg. Gerhard Karner im Rahmen einer Pressekonferenz – frei nach dem Motto: „Was scheren mich die Leut, Hauptsache ich krieg mein Gerstl heut!“ Daher sei es nur gut und richtig, dass die Landesregierung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern einstimmig dem ‚Sauhaufen‘ des Herrn Stronach die Kompetenzen im Asylwesen entzogen habe. Klare Entscheidungen am Wahltag seien dafür verantwortlich, dass jetzt rasch gehandelt werden konnte, so Karner.  

 

   Für den Landesgeschäftsführer ist nach der Landtagswahl genau das eingetreten, wovor die Volkspartei Niederösterreich im Vorfeld immer wieder gewarnt hat: „Stronach und seine Söldner hatten mit dem Wahlergebnis das Privileg und Anspruch auf ein Mitglied in der Landesregierung. Dieses ausgesprochene Vertrauen der Wählerinnen und Wähler wurde und wird von der Stronach-Truppe schamlos missbraucht. In den letzten zwei Jahren bis heute ist nicht die Arbeit für das Land und die Landesbürger, sondern nur der interne Streit um Ämter, Posten, Macht und Geld auf der Tagesordnung gestanden.“

 

   Auch bei der Nachbenennung des Regierungsmitgliedes gibt es bei den Stronach Erben keine Eile: „Dabei geht es nicht um das Beste für die Arbeit in der Landesregierung, es wird wieder nur aufs eigene Geldbörsel geschaut. Da müssen sich die 100.000 Wählerinnen und Wähler von dieser Truppe in den Hintern getreten fühlen“, so Karner, der Stronach & Co. zum Handeln auffordert: „Hören Sie auf die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zum Narren zu halten und regeln Sie schleunigst die Nachfolge für das unbesetzte Mitglied in der Landesregierung! Denn es kann nicht sein, dass darüber erst im Sommer entschieden wird und sich die Erben von Stronach weiter auf die faule Haut legen und fleißig kassieren. Bereits morgen gibt es im NÖ Landtag die Möglichkeit, eine Nachfolge zu präsentieren.“