Industrievierteltag im Zeichen der Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst

v.l.n.r.: NR Bgm. Hans Rädler, RK-Organisationsleiter Andreas Birnbauer, LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer, LR Mag. Karl Wilfing, RK-Geschäftsführer Günter Buschitz, Zivildiener Daniel Flattinger

LR Wilfing: „Ohne Zivildiener wäre 24-Stunden-Bereitschaft nicht aufrecht zu erhalten

Im Rahmen des Industrievierteltages des Teams der Volkspartei Niederösterreich, besuchte Landesrat Mag. Karl Wilfing den Bezirk Wiener Neustadt, um hier mit unmittelbar Betroffenen über die Beibehaltung der Wehrpflicht und des Zivildienstes zu sprechen. Nach einem Besuch in der Jansa-Kaserne in Großmittel standen ein Besuch bei Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Wiener Neustadt und der Freiwilligen Feuerwehr Matzendorf auf dem Programm. In allen Gesprächen hat der Landesrat sein Bekenntnis zur Wehrpflicht und Zivildienst bekräftigt und darum gebeten, an der Abstimmung teil zu nehmen.

„Ohne Zivildiener wäre eine 24-Stunden-Bereitschaft bei den Rettungsorganisationen nicht aufrecht zu erhalten. Das System des bezahlten Sozialjahres kann – aus Kostensicht – keine Alternative sein und ist wohl nicht gerade der Ansporn, um Freiwillige zu gewinnen. Immerhin bleiben an die 90 Prozent der Zivildiener auch danach noch als Freiwillige beim Roten Kreuz“, so Wilfing.

Alleine in Niederösterreich gibt es jährlich rund 2.500 Rekruten und 2.500 Zivildiener. Im Landesklinikum Wiener Neustadt sind pro Einrückungstermin fünf Zivildiener im Einsatz, also insgesamt fünfzehn, beim Roten Kreuz im gesamten Bezirk sind es 16 Zivildiener pro Einrückungstermin, also insgesamt 48.