Hochwasserschutzprojekt Ober Piesting eingeweiht

Am Foto v.l.n.r.: Bgm. Michael Zehetner, GR Bernhard Zill, NR Bgm. Hans Rädler, Pfarrer gR Gerhard Hackl, Kommandant OBI Ewald Krumböck, VBgm. Ing. Peter Zens

Rädler/Zehetner: „Entschärfung der Hochwassersituation für Anrainerinnen und Anrainer“

 

Gestern Samstag wurde das Hochwasserschutzprojekt Ober Piesting in der Gemeinde Waldegg eingeweiht. In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist NR Bgm. Hans Rädler zur Segnung gekommen, die durch Pfarrer gR Gerhard Hackl erfolgte.

 

In seiner Ansprache informierte Bürgermeister Michael Zehetner über die Fertigstellung des Hochwasserschutzprojektes, wodurch die Hochwassersituation der Piesting für die Anrainerinnen und Anrainer wesentlich entschärft werden konnte. Nach der „Haas-Brücke“, deren Name an die 1882 bis 1968 existierende Sägemühle der Familie Haas erinnert, folgte der Bau der „Gemeindebrücke“, die an das bis 1970 geöffnete Gemeindeamt der Gemeinde Ober Piesting erinnert. 2010 erfolgte dann die Fertigstellung der „Austria Brücke“, benannt nach der ehemaligen Austria-Leistenfabrik sowie die Fertigstellung der Flutmulde.

 

NR Bgm. Hans Rädler erinnerte in seiner Festansprache an die schweren Hochwasser der Vergangenheit. „Hochwasserschutz ist allen gleichgültig, wenn es kein Hochwasser gibt – aber selbstverständlich, sobald das Hochwasser da ist. Ich freue mich daher, dass es der Gemeinde Waldegg mit Unterstützung von Land und Bund gelungen ist, dieses Hochwasserschutzprojekt fertigzustellen. Gerade im ‚Jahr der Freiwilligen‘ gilt es aber auch jenen zu danken, die dann zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden: die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. An einem Tag wie heute bleibt aber die Hoffnung, dass Schutzmaßnahmen wie diese größere Unglücke in Zukunft verhindern“, so Hans Rädler, der sich als Austria-Wien-Funktionär besonders über die „Austria Brücke“ freute.