Grüße von Dr. Wittmann aus Nordkorea

eines der Plakate im Bezirk

Rädler: „Bei diesem Politikverständnis verstehe ich es schon, dass man lieber mit den letzten Kommunisten der Welt Tee schlürft“

 

Seit dieser Woche stehen im Bezirk Wiener Neustadt 16-Bogen-Plakattafeln mit dem Konterfei von SPÖ-Nationalrat Dr. Peter Wittmann und der nordkoreanischen Fahne im Hintergrund mit der Aufschrift „Grüße von Dr. Wittmann aus Nordkorea – Lieber mit den Kommunisten pack‘ln statt für die Region zu hackl‘n“

 

VP-Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler erklärt die Hintergründe dieser Plakate. „Für uns von der Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt ist es unerträglich, dass einer, der seit seinem Abgang als Bürgermeister von Wiener Neustadt nichts mehr für die Region erreicht hat, ständig wichtige Projekte schlecht redet und Streit sucht. Wo immer im Bezirk von der SPÖ miese Stimmung verbreitet wird, ist Dr. Wittmann nicht weit, wie wir gerade ganz aktuell in Wöllersdorf-Steinabrückl in Sachen Klärschlammverbrennungsanlage sehen. Wenn es aber um den Einsatz für die Region geht, befindet sich Dr. Wittmann im Dauerwinterschlaf“, so Rädler.

 

Das Fass zum Überlaufen hat nun die Reise von Schlafmütze Wittmann nach Nordkorea gebracht. „Wenn man Gastgeschenke mitbringt und sich mit offiziellen Vertretern trifft, erweckt man sehr wohl den Anschein, dass es sich hier um einen offiziellen Besuch und nicht – wie behauptet wird – um eine Privatreise gehandelt hat. Besonders erschütternd war für uns aber die Verharmlosung einer Diktatur, wie es Dr. Wittmann nach seiner Rückkehr in den Medien getan hat. Ich fordere Dr. Wittmann auf diese Aussagen klarzustellen“, so Rädler.

 

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks zeigen wenig Verständnis für den Ausflug Wittmanns in eine der letzten kommunistischen Diktaturen der Welt. „Die Bürgerinnen und Bürger haben längst mitbekommen welches Spiel die Wittmann-SPÖ spielt. In der Region wird fest auf die hingehauen, die was leisten: ich denke nur die Bestellung der Bezirksschulinspektorin in der Stadt und die Angriffe auf Klaus Schneeberger im Zuge des Stadion-Aus. Gleichzeitig werden die Projekte schlecht gemacht, die echt was bringen: Stichworte Therme Linsberg Asia und Neubau der Landeskliniken Wiener Neustadt und Neunkirchen. Und wenn es gerade passt, heftet man sich halt den Erfolg von anderen – ich erwähne nur die Rettung von MedAustron – auf die eigenen Fahnen. Die Wittmann-SPÖ selbst leistet aber genau gar nichts mehr für unsere Region“, analysiert Rädler.

 

Abschließend zeigt Rädler aber doch auch Verständnis für Schlafmütze Wittmann: „Bei diesem Politikverständnis verstehe ich es schon, dass Dr. Wittmann lieber mit den letzten Kommunisten der Welt Tee schlürft. Der Unterschied ist halt nur, dass die Nordkoreaner selbst wenn sie nix hackeln, die nächsten Wahlen leider nicht zu fürchten brauchen“, so Rädler abschließend.