Gleichenfeier für Raumzellenbau im LK Wr. Neustadt

Gleichenfeier für den Raumzellenbau im Landesklinikum Wiener Neustadt

LH-Stv. Sobotka: „Raumzellenbau ist europäisches Vorzeigeprojekt“

 

Derzeit entsteht auf dem ehemaligen Areal des Roten Kreuzes ein Zubau in Raumzellenbauweise, in welchem die II. Interne Abteilung sowie die Unfallchirurgie untergebracht sein werden. Nun wurde die letzte Technikzelle angeliefert. Aus diesem Anlass fand am 21. März eine Gleichenfeier in Anwesenheit von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka statt.

 

„Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen, das es zu fördern und zu erhalten gilt. Das Land Niederösterreich sieht es als wichtige Aufgabe und Verantwortung, die bestmögliche medizinische Versorgung zu garantieren. Um weiterhin Versorgung auf Top-Niveau gewährleisten zu können, werden deshalb von Seiten des Landes NÖ 29 Millionen Euro in den Raumzellenbau, welcher ein europäischen Vorzeigeprojekt darstellt, investiert“, so Mag. Sobotka anlässlich seines Besuches bei der Gleichenfeier.

 

Bis zur Eröffnung des neugebauten Landesklinikums Wiener Neustadt ist es das Ziel, am jetzigen Standort die beste medizinische Versorgung anzubieten. Der Raumzellenbau soll in dieser Zeit sicherstellen, dass die große Anzahl an Patienten auch in Zukunft in gewohnt hoher Qualität behandelt werden kann.

 

Die neue medizinische Infrastruktur wird auf einer etwa 8.500 Quadratmeter großen Fläche, welche auf insgesamt vier Etagen verteilt ist, in Rekordzeit entstehen. Bereits im September 2011, etwas mehr als ein Jahr nach dem Spatenstich, soll der Vollbetrieb aufgenommen werden. „Wir haben bewusst eine schnelle Lösung angestrebt, um den medizinischen Betrieb auf dem neuesten Stand der Technik auch in der Phase bis zur Fertigstellung des Neubaus gewährleisten zu können“, so Dr. Robert Griessner, medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

 

In den letzten fünf Monaten wurden 108 Raumzellen von der Firma Stugeba angeliefert. „Insgesamt werden darin rund 180 Patientenbetten, interne Ambulanzräume sowie auf OP-Ebene 4 OP-Räume und 18 Aufwach- und Intensivbetten eingerichtet“, erklärt Baumanager DKBW Ing. Franz Pöltl.

 

Nun beginnen die finalen Arbeiten an der Innenausstattung des Raumzellenbaus. „Für den Wirtschaftsraum des südlichen Niederösterreich ist es erfreulich, dass daran eine Vielzahl regionaler Firmen, welche aus den Ausschreibungen als Bestbieter hervorgegangen sind, beteiligt sein werden“, so Sobotka abschließend.