Gesundheitszentrum: Symbolische Grundsteinlegung und Projektpräsentation

von links: Peter Kahl, KO Mag. Klaus Schneeberger, Baumeister Josef Willroider, Abg. z. NR Bgm. Hans Rädler, Mag. Franz Buchleitner, Geschäftsführerin Karin Weißenböck, Manfred Pascher.

25 Millionen Euro werden investiert - 120 Arbeitsplätze geschaffen

Bei einem Festakt im Gemeindesaal von Bad Erlach wurde symbolisch der Grundstein für das Projekt eines/r Gesundheitszentrums/Sonderkrankenanstalt zur Rehabilitierung und Remobilisierung von Krebspatienten gelegt. Errichter und Betreiber dieses innovativen Gesundheitsprojektes ist die RMNS GmbH, die zu diesem Zweck vom Moorheilbad Harbach, dem bekannten Rehab-Zentrum im niederösterreichischen Waldviertel, gegründet wurde. „Der Standort Bad Erlach ist durch die Anbindung an MedAustron und an das Landesklinikum Wiener Neustadt sowie die anderen regionalen Kliniken ideal“, erklärte Karin Weißenböck, die Geschäftsführerin des neuen Gesundheitszentrums. In dieses werden 25 Mio Euro investiert; es wird 192 Betten fassen, die Fertigstellung ist für Oktober 2014 geplant.

Bürgermeister Hans Rädler erinnerte in seinem Statement daran, dass man bewusst mit dem Begriff Therme Linsberg das Wellness-Segment abdecken wollte, mit Bad Erlach aber nunmehr der Gesundheitsschiene breiten Raum gibt. Diesbezüglich soll das/die Gesundheitszentrum/Sonderkrankenanstalt nur der Anfang einer Entwicklung sein, die auch im Ortszentrum Impulse ausströmen wird. Für KO Mag. Klaus Schneeberger ist das onkologische Rehabilitations- und Remobilisierungszentrum in Bad Erlach eine perfekte Ergänzung für die Entwicklung der Region mit Wiener Neustadt durch Krebsbehandlung und –forschung als Zentrum im Kampf gegen Krebs.

Dem zweiten Akt am Abend des 1. März wohnten über 200 Personen – überwiegend Interessierte aus Bad Erlach und den umliegenden Thermengemeinden – bei. Dabei stellte die Geschäftsführerin des neuen Gesundheitszentrums, Karin Weißenböck, das Projekt in all seinen Einzelheiten vor. Zusätzlich ging es auch um die Tatsache, dass dadurch etwa 120 Arbeitsplätze geschaffen werden. Diesbezüglich nutzten viele Besucher der Projektpräsentation im Anschluss daran die Möglichkeit, mit den zuständigen Führungskräften Kontakt aufzunehmen und Informationen zu erhalten.