Erfolgreichste Gemeinde-Wahlen der 2. Republik für Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt

Hans Rädler und Franz Rennhofer mit der Bürgermeister-Bilanz 1970-2010

Rädler / Rennhofer: „Wittmann-Leitner-SPÖ mutierte von Bürgermeister-Partei zur Streithansl-Partie“

Auch wenn die Wittmann-Leitner-SPÖ die Wahl des 24ten VP-Bürgermeisters des Bezirks Wiener Neustadts mit ihrem Nicht-Erscheinen bei der konstituierenden Sitzung in Lanzenkirchen verzögert hat – fest steht: diese Gemeinde-Wahlen waren die Erfolgreichsten für die Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt in der Geschichte der Zweiten Republik.

Grund genug für Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler und GVV-Bezirksobmann LAbg. Ing. Franz Rennhofer einen Blick zurück zu werfen. Hatte die SPÖ 1970 noch 21 Bürgermeister und die Volkspartei fünfzehn, so ist das Verhältnis heute 24 VP-, zehn SP- und zwei Bürgerlisten-Bürgermeister:

• 1975 wandern Markt Piesting-Dreistetten und Gutenstein von der SPÖ zur Volkspartei
• 1985 bekommt Walpersbach mit Franz Breitsching den ersten VP-Bürgermeister
• 1993 kommt in Winzendorf-Muthmannsdorf ein Bürgerlisten-Bürgermeister
• In der Periode 1995-2000 bekommt Bad Fischau-Brunn einen schwarzen Ortschef
• 2000 gelingt Hans Rädler in Bad Erlach die Sensation und Zillingdorf bekommt einen Bürgerlisten-Bürgermeister
• 2006 gibt es nach außerordentlichen Wahlen in Pernitz den Wechsel
• 2010 bekommen Wöllersdorf-Steinabrückl, Waldegg und Lanzenkirchen den 22ten, 23ten und 24ten VP-Bürgermeister im Bezirk Wiener Neustadt

„Während die Wittmann-Leitner-SPÖ Wahl um Wahl verliert, gewinnt die Volkspartei Bürgermeister um Bürgermeister dazu. Auch das ist ein Signal der Wählerinnen und Wähler an die handelnden Verantwortungsträger in Bezirk und Land. Die Menschen haben den ewigen Streit, den die SPÖ in Land und Gemeinden trägt einfach satt. Die Wittmann-Leitner-SPÖ wurde wieder einmal für ihren Kurs abgestraft, weil sie von der Bürgermeister-Partei zur Streithansl-Partie mutierte“, so Hans Rädler und Franz Rennhofer. Das Wahlergebnis der Gemeinde-Wahlen 2010 ist nämlich in mehrfacher Hinsicht historisch: erstmals ist es gelungen in Stimmen und Prozenten vor der SPÖ im Gesamtergebnis zu liegen. Noch nie hat die SPÖ so viel verloren und so ein desaströses Ergebnis in der Stadt Wiener Neustadt eingefahren. Und erstmals ist es gelungen nach Gemeinde-Wahlen auf einen Schlag drei neue VP-Bürgermeister zu stellen.

„Uns ist es nach diesen Wahlen ein großes Anliegen, uns bei allen ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern für ihre Arbeit zu bedanken. Gleichzeitig freuen wir uns aber über die vielen neuen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die gewählt wurden“, so Rädler und Rennhofer. In 31 Gemeinden ist die Volkspartei mit 75 Damen im Gemeinderat vertreten. Gleichzeitig hat die Volkspartei viele junge Gesichter im Gemeinderat: in 30 Gemeinden 78 Gemeinderäte bis Geburtsjahrgang 1975, davon in 25 Gemeinden 45 Gemeinderäte bis Geburtsjahrgang 1980 und in 16 Gemeinden 22 Gemeinderäte bis Geburtsjahrgang 1985. Jüngster Gemeindrat ist Florian Pfaffelmaier aus Wöllersdorf-Steinabrückl mit Geburtsdatum 24. Juni 1991. Außerdem stellt die Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt mit Gustav Glöckler den jüngsten Bürgermeister Niederösterreichs.

„Nach dem historisch besten Ergebnis bei Gemeinde-Wahlen haben wir nun auch das beste Ergebnis bei Bürgermeister-Wahlen im Bezirk Wiener Neustadt erreicht. Die Wählerinnen und Wähler haben den Blau-Gelben Weg auch bei den Gemeinde-Wahlen gestärkt und wir nehmen diesen Auftrag gerne an. Jetzt geht es darum mit voller Kraft für die Gemeinden zu arbeiten. Nur wenn es uns auch in den kommenden fünf Jahren gelingt für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein und unsere Ideen und Visionen zu verwirklichen, kann der erfolgreiche Weg für die Gemeinden, für den Bezirk und damit für unser Heimatland Niederösterreich gemeinsam fortgesetzt werden“, so Rädler und Rennhofer abschließend.