Energietag der HTL Wiener Neustadt

Fototext (zVg): DI Gerald Stickler, Georg Seier, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Christina Müller, Direktorin Mag.arch. Ute Hammel, Stadtrat DI Franz Dinhobl

Pernkopf: Schwerpunkt „Energie-Umwelt-Nachhaltigkeit“ hat Zukunft

 

 

Am 9. April fand der Energietag an der HTL Wiener Neustadt statt. Die Besucher erwartete Ausstellungen zu den Themen Energieinnovationen und Elektrofahrzeuge, eine Schüleruniversität unter dem Motto “Energie erleben” und zahlreiche Vorträge.

 

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf Pernkopf hielt im Zuge des Aktionstages einen Fachvortrag über die Energiewende in Niederösterreich, und stellte dazu auch den im Landtag beschlossenen NÖ Energiefahrplan 2030 vor. Nächstes Etappenziel sei „100 Prozent Strom aus Erneuerbarer Energie am Ende des Jahres“. Pernkopf hielt fest, dass die Energiewende positive Auswirkungen auf den Lebensstil und auch auf die Wirtschaft habe. Bereits 36.000 Menschen in Niederösterreich sind in 'Green Jobs' tätig.

 

„In Niederösterreich ist die Energiewende längst zur Energiebewegung geworden. Mit der Unterstützung der Bevölkerung, Betriebe, Gemeinden und Schulen wie der HTL Wiener Neustadt schaffen wir auch noch die letzten Meter ins Ziel“, betonte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

 

Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit dem Schwerpunkt “Anforderungen an ein Forschungszentrum ‚Green Energy‘”, bei der  VertreterInnen des Bundesministerium für Bildung und Frauen, der Universität für Bodenkultur, des Autozulieferers ZF Friedrichshafen AG, des Energieparks Bruck/Leitha und der Stadt Wiener Neustadt diskutieren werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von DI Andreas Weiß von der NÖ.regional GmbH.

 

„Die HTL Wiener Neustadt  überzeugt mit nachhaltigen Forschungsprojekten, sondern auch mit einer schulautonomen Schwerpunktsetzung, internationalen Kooperationen und einer engen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft“, so Pernkopf.

 

Die nächsten Schritte der HTL: abteilungsübergreifend wird der Schulschwerpunkt „Energie-Umwelt-Nachhaltigkeit“ eingeführt. Dazu wird ein Kolleg speziell für AHS-Absolventen und Fachschüler gegründet. In weitere Folge soll ein Forschungszentrum „Green Energy“, in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, entstehen.