Countdown für Gemeinde-Wahlen hat begonnen

Rädler / Rennhofer: „Wir wollen die Nummer-1-Partei in den Gemeinden bleiben“

In einem gemeinsamen Pressegespräch haben VP-Bezirksparteiobmann NR Bgm. Hans Rädler und GVV-Bezirksobmann LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer über den bisherigen Verlauf des Gemeindewahlen-Wahlkampfes informiert. Derzeit hält die Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt 353 Mandate, davon 21 Bürgermeister, 21 Vizebürgermeister sowie 79 geschäftsführende Gemeinderäte bzw. Stadträte.

 

Der GVV-Obmann betonte das klare Bekenntnis der Volkspartei zu den niederösterreichischen Gemeinden. „Als Volkspartei haben wir die Gemeindeautonomie in die Landesverfassung geschrieben und treten ganz klar gegen sämtliche Zentralismus-Tendenzen – egal ob sie vom Bürgermeister von Wiener Neustadt oder sonst woher kommen – auf. Zusammenarbeit verstärken ja, aber für Zusammenlegungen kommt ein klares nein. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich dabei auf uns verlassen. Andere zentralisieren, wir investieren: in den Ausbau unserer Pflegeeinrichtungen, in die Erweiterung unserer Kindergärten, in Verkehr, Forschung und Technologie“, betonte Franz Rennhofer.

 

In diesem Gemeindewahlen-Wahlkampf war die Einstellung der einzelnen Parteien in dieser Frage ganz klar erkennbar. „Man braucht sich dazu ja nur die Aussendungen der einzelnen Parteien anschauen. Da gibt es von der FPÖ nicht einen einzigen kommunalpolitischen Ansatz. Alles was von den Blauen kommt ist Landes- bzw. Bundespolitik und hat mit Gemeinden absolut nichts zu tun. Und bei der SPÖ?! Die Sozialdemokraten schreiben auch lieber über vergangene bundespolitische Zeiten, statt Themen und Konzepte für die Gemeinden darzulegen. Gerade einmal zehn Gemeinden des Bezirks sind es der SPÖ wert erwähnt zu werden. Da drängt sich für uns schon die Frage auf, was mit den anderen Gemeinden ist. Gibt es dort keine SPÖ? Haben die dort keine Ziele? Gibt es dort keine SPÖ-Vorhaben? Einzig und allein die Volkspartei hat für alle 36 Gemeinden bzw. Städte des Bezirks klare Konzepte und Vorstellungen präsentiert. Das allein ist der beste Beweis für die Stärke und den Einsatz der Volkspartei in unseren Gemeinden“, so Franz Rennhofer.

 

Einen Blick zurück machte der Bezirksparteiobmann. „In den letzten Jahren haben wir mit den Gemeinden Projekte in Kooperation mit dem Land Niederösterreich auf die Beine gestellt. Diese Projekte – wie zum Beispiel Betreubares Wohnen oder die Kindergartenerweiterungen – tragen jetzt Früchte. Am 14. März steht der Einsatz unserer Funktionärinnen und Funktionäre auf dem Prüfstand. Dann sind die Bewohnerinnen und Bewohner gefragt, wem sie mehr für die nächsten fünf Jahre zutrauen. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten können sich so wie bisher auf unsere Unterstützung und die Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich verlassen“, so Hans Rädler.

 

Einige Kuriositäten hat es in diesem Wahlkampf auch schon gegeben. „Da haben wir einmal die SPÖ Wiener Neustadt, die sämtliche Slogans der Landes- oder Bezirks-VP übernimmt, aber bei keinem einzigen in der Lage ist, diesen ordentlich umzusetzen. Dann gibt es einen FPÖ-Bezirksparteiobmann, der eine Aussendung an die lieben ‚Lichteneggerinnen und Lichtenegger’ macht, allerdings nicht nur in Lichtenegg, sondern auch gleich in den umliegenden Gemeinden. Oder aber einen SPÖ-Bürgermeister in Lanzenkirchen, der sich mit dem Landeshauptmann plakatiert und unseren Parteiobmann einfach wegschneidet, obwohl dieser das Treffen mit dem Landeshauptmann damals eingefädelt hat. Und zu guter Letzt die Rest-SPÖ von Wöllersdorf-Steinabrückl, die in einer Aussendung darum bittet den persönlichen Stimmzettel des SPÖ-Spitzenkandidaten zu verwenden um einige Zeilen darunter zu behaupten, dass alle nicht-amtlichen Stimmzettel ungültig sind. Auch diese Beispiele zeigen ganz klar den Unterschied: während sich die Volkspartei für die Gemeinden und die Stimmen in diesem Wahlkampf engagiert, kopieren die anderen Parteien oder zeigen mit ihrem Verhalten, wie wurscht ihnen die Gemeinden eigentlich sind“, zeigt sich Hans Rädler überzeugt.

 

Abschließend betonten die Obmänner die Breite, die die Volkspartei im Bezirk Wiener Neustadt durch diese Wahlen bekommen hat. „Wir werden immer mehr von einer klassischen bürgerlichen Partei zu einer richtigen Volkspartei und Bürgerbewegung. Wir haben Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Arbeits-, Alters- und Lebensbereichen. Wir haben die viertmeisten Jugendkandidaten im Bezirksvergleich. Wir haben so viele Frauen wie nie zu vor und es gibt auch so viele ehemalige Anhänger anderer Parteien, die jetzt bei uns kandidieren, wie nie zuvor. Die Stärke der Volkspartei sind die Funktionärinnen und Funktionäre in den Gemeinden. Deshalb setzen wir als einzige Partei auf 36 Gemeinde-Wahlen statt auf Landes- oder Bundesthemen. Darum ist jede Stimme für die Volkspartei eine Stimme für starke Gemeinden in einem starken Land. Unser Ziel daher ist klar: wir wollen die Nummer-1-Partei in den Gemeinden bleiben und der SPÖ mit ihrem Streithansl-Leitner-Kurs einen Denkzettel verpassen“, so Rädler und Rennhofer abschließend.