Bürgermeister lässt Dorferneuerungsverein fallen!!

Am Foto : Bezirksparteiobmann LAbg. Franz Rennhofer

Dorferneuerungsverein Gutenstein löst sich bei Generalversammlung auf.

Bei der Generalversammlung des Dorferneuerungsvereines Gutenstein am Donnerstag, dem 25. Februar 2016 wurde der Verein aufgelöst. Unter den geladenen Gästen befanden sich auch einige Vertreter der neuen Gemeindeführung. Der Obmann Karl Roth berichtete unter viel Applaus der Vereinsmitglieder über die Vielzahl der durchgeführten Projekte, über die zahlreichen Veranstaltungen der sehr aktiven Vereinsmitglieder und die vielfältige Beteiligung und Unterstützung der Gutensteinerinnen und Gutensteiner. Der Dorferneuerungsverein steht auf einem finanziell gesunden und soliden Fundament und war gerüstet für eine aktive Zukunftsbeteiligung im Sinne des Dorferneuerungsleitbildes. Beim Tagesordnungspunkt „Vereinsauflösung“ wurde intensiv über die Hintergründe diskutiert. Zum Ersten wurde die Chancenlosigkeit beleuchtet, die Dorferneuerungsidee mit den derzeitigen Gemeindeverantwortlichen weiterzuführen. Zum Zweiten sitzen auch noch die Unterstellungen der Untätigkeit im Vorfeld der Gemeinderatswahl 2015 sehr tief. Die anwesenden Mitglieder haben dem Antrag auf Auflösung schwer betroffen zugestimmt. Das finanzielle Guthaben wird auf drei Gutensteiner Vereine aufgeteilt, die sich um die heimische Jugend bemühen.

 

ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Franz Rennhofer: Es muss schon etwas äußerst Außergewöhnliches passieren, dass sich ein Dorferneuerungsverein auflöst. Das ein Bürgermeister dem Dorferneuerungsverein die Unterstützung versagt ist noch nie vorgekommen.

Er verzichtet damit auf kreatives Potenzial und lukrative Fördermöglichkeiten für Gutensteiner Projekte. Dies steht in einem eklatanten Widerspruch zu Transparenz und breiter Bürgerbeteiligung. 

 

Für VP- Gemeindeparteiobmann Reinhard Hackel, einst Mit-Initiator der Gründung und selbst Vereinsmitglied, war diese enttäuschende Entwicklung abzusehen. Ohne positive Stimmung und Wille zur Kooperation in der Gemeinde kann ein Dorferneuerungsverein nicht funktionieren. In der siebenjährigen Tätigkeit des Vereines sind tolle Projekte mit breiter Bürgerbeteiligung entwickelt und umgesetzt worden, mit sehr viel Idealismus, freiwilliger Tätigkeit und tatkräftiger Unterstützung der damaligen Gemeindeführung. Dafür gebührt dem Obmann Karl Roth, seinem Team und den vielen freiwilligen Helfern aufrichtiger Dank und Respekt.