Bilingual Junior High School in Wiener Neustadt eröffnet

Am Foto v.l.n.r.: Schulstadtrat VBgm. Dr. Christian Stocker, Bürgermeister Bernhard Müller, Direktor Michael Dollischal, Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger und die Schülerinnen und Schüler der Bilingual Junior High School Wiener Neustadt

Schneeberger: „Coolness und Freude wirken sich positiv auf Qualität aus“

 

Heute Freitag wurde in Wiener Neustadt die Bilingual Junior High School (Hertha Firnberg Hauptschule) offiziell eröffnet. In Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat VPNÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger an den Feierlichkeiten teilgenommen.

 

In seiner Festansprache ging der Klubobmann auf die aktuelle Bildungsdiskussion ein. „Die Basis unseres Bildungssystems ist perfekt, worauf es aber ankommt ist das Werkzeug, mit dem im Bildungsbereich gearbeitet wird. Wenn wir heute diese hochmoderne Schule seiner Bestimmung übergeben, dann kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass wir keinen Vergleich einer unserer Schulen Marke Niederösterreich mit einer Bundesschule scheuen. Dafür gibt es auch einen einfachen Grund: die Unmittelbarkeit. In den Gemeinden hat man als Schuldirektor nun einmal den Bürgermeister, den Vizebürgermeister oder die Gemeinderäte vor Ort. Ein Gymnasialdirektor tut sich da schon schwerer mit seinen Anliegen bis ins Ministerium vorzudringen“, so der Klubobmann.

 

Klaus Schneeberger verwehrte sich auch gegen die Art und Weise, wie die Bildungsdiskussion momentan geführt wird. „Der Vorwurf, dass wir in den Ländern einen bildungspolitischen Schrebergarten haben wollen, stimmt so einfach nicht. Wir wollen lediglich die Kompetenz in Fragen der Schulorganisation, damit sie unmittelbar dort passiert, wo man sie auch braucht: in den Städten und Regionen. Genauso wenig richtig ist der Vorwurf, dass wir nur das Geld des Bundes ausgeben wollen. Diese Schule ist der beste Beweis dafür, das dem nicht so ist: hier investieren Stadt und Land gemeinsam rund 9,1 Millionen Euro – ganz ohne den Bund“, so Schneeberger.

 

„Dass wir im Land Niederösterreich höchsten Wert auf Bildung und Ausbildung legen, sehen alle, die mit offenen Augen durch Wiener Neustadt gehen. Ich erwähne hier die Fachhochschule oder unsere Forschungsprojekte im TFZ und bei MedAustron. Hier werden in den kommenden Jahren 1.000 Arbeitsplätze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen. Unsere Aufgabe muss es daher sein alles zu unternehmen, um die Schülerinnen und Schüler, die heute unsere Volks- und Hauptschulen besuchen, fit für diese Arbeitsplätze zu machen, was hier in dieser Schule sicherlich geschieht“, betonte Schneeberger.

 

Abschließend bedankte sich Klaus Schneeberger bei Direktor Michael Dollischal und dem Lehrkörper für das große Engagement. „Michael Dollischal ist wirklich ein Glückskind mit dieser Schule, mit seinen Pädagoginnen und Pädagogen sowie mit diesen Schülerinnen und Schülern. Ich bin überzeugt, dass sich die coolness die man hier spürt und die Freude die man hier erlebt, positiv auf die Qualität dieser Schule auswirken und wünsche allen in diesem neuen Gebäude alles Gute“, so der Klubobmann.

 

Mit den Bauarbeiten für die Schule wurde am 16. April 2009 begonnen. Das Gebäude umfasst 12 Klassen, 3 Werkräume, 4 Gruppenräume, 1 Physiksaal, 1 Schulküche, 1 Bibliothek, 2 EDV-Räume, 1 Mehrzweckraum, 1 Turnhalle und 1 Gymnastikraum sowie zahlreiche Büroräumlichkeiten. Das Land Niederösterreich unterstützt dieses Projekt mit einer bereits angewiesenen Sockelhilfe in der Höhe von 1.814.800,00 Euro sowie einer Zinsunterstützung in der Höhe von 1.181.147,00 Euro