Beruf mit Sinn und Zukunft

Am Foto v.l.n.r.: LAbg. Franz Rennhofer, Eleonore Csitkovits (Familien- u. Beratungszentrum Hilfswerk WN), Michaela Friedl (Stellvertretende Vorsitzende Hilfswerkverein WN), Bgm. Klaus Schneeberger, Verena Hanisch-Horvath (Vorsitzende Hilfswerkverein WN), Ingrid Fleischmann (Betriebsleiterin "Hilfe & Pflege daheim"), Martina Rabé (Pflegemanagerin Hilfswerk WN) und Doris Zöger (Presse Hilfswerkverein WN)

Hilfswerk sucht Verstärkung in ganz Niederösterreich

Die Menschen werden immer älter, der Pflegebedarf steigt und es fehlt an Personal. Ändern wird sich das in den nächsten Jahren nicht, da sind sich die Expertinnen und Experten einig. „Im Jahr 2050 werden wir 3,5-mal so viele Pflegekräfte brauchen wie heute – und darauf müssen wir uns vorbereiten“, so LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer, Präsidentin des Hilfswerks Niederösterreich. „Jede Maßnahme, die den Pflegeberuf attraktiver gestaltet und dazu beiträgt, interessierten Frauen und Männern den Zugang dazu zu erleichtern, ist ein wichtiger Schritt“, begrüßt Hinterholzer die Initiative des Landes, mehr Ausbildungsplätze für Pflege- und Betreuungsberufe zu schaffen.

Im Hilfswerk Niederösterreich sind derzeit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung beschäftigt. Gemeinsam betreuen sie 8.500 Kundinnen und Kunden in ihrem eigenen Zuhause. Verstärkung wird in ganz Niederösterreich gesucht: 150 Stellen im ganzen Land könnten sofort besetzt werden. „Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich in Niederösterreich bis 2025 verdoppeln – und ohne Personal keine Pflege!“ so die Hilfswerk-Präsidentin. „Pflege ist ein Beruf mit Sinn und Zukunft“, ergänzt LAbg. Franz Rennhofer.