Bedienstete des Landesklinikums über SPÖ-Spitalszusammenlegungspläne informiert

Informierten über die fatalen SPÖ-Spitalszusammenlegungspläne: Betriebsrätin GR Gerlinde Buchinger, GR Hans Machowetz, GR Annegret Zwickl, Betriebsrätin Karina Platzer

KO Schneeberger: „Bezirks-SPÖ ist mittlerweile so unbedeutend, dass sie nicht einmal mehr von der eigenen Landespartei ernst genommen wird“

Am Donnerstag wurden die Bediensteten des Landesklinikums Wiener Neustadt über die SPÖ-Spitalszusammenlegungspläne informiert. SPÖ-Nationalrat Wittmann hatte ja gefordert die Landesklinken Wiener Neustadt und Neunkirchen zusammenzulegen. Nachdem in beiden Fällen eine Standortgarantien abgegeben wurde und diese Pläne negative Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten, auf die Bediensteten und auch auf die ganze Region hätten, kommen solche Vorschläge für die Volkspartei nicht in Frage. Heute Früh wurden bei einer Verteilaktion zum Schichtwechsel die Bediensteten des Landesklinikums über die fatalen SPÖ-Pläne informiert.

Auch in der gestrigen Landtagssitzung bei der Budget-Generaldebatte waren die SPÖ-Spitalsschließungspläne Thema. „Es ist schon sehr verwunderlich, wie lange die Leitner-SPÖ gebraucht hat, um auf die Spitalsschließungspläne der Bundes-SPÖ zu reagieren. Der Gipfel des Eisbergs war aber dann die nach Tagen erfolgte Reaktion des Herrn Leitner, nämlich dass er Studien, die er nicht kennt, nicht kommentiert. Studie hin, Studie her: während sich unser Landeshauptmann Erwin Pröll und unser Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka für die Anliegen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher stark machen, hängt die Leitner-SPÖ am Gängelband der Löwelstraße in Wien. Diese Politik brauchen wir in Niederösterreich nicht“, so VPNÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger.

Die Landtagssitzung hat aber auch die Bedeutung von SPÖ-Nationalrat Wittmann in der eigenen Partei zu Tage gebracht. „Anscheinend haben sich die Aktivitäten oder besser gesagt die Nicht-Aktivitäten des Herrn Wittmann schon bis in die SPÖ-Zentrale nach Sankt Pölten herumgesprochen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sich SPÖ-Klubobmann Leichtfried vom Herrn Wittmann distanziert“, informiert Klaus Schneeberger.

Leichtfried hatte die Wittmann-Pläne zur Schließung von Hochegg und zur Zusammenlegung von Wiener Neustadt und Neunkirchen in der gestrigen Landtagssitzung als ‚Privatmeinung’ abqualifiziert. „Was soll man von dieser SPÖ noch halten? Die Leitner-SPÖ unterstützt lieber ihre Genossen aus der Bundesregierung statt die Anliegen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu vertreten und die Bezirks-SPÖ ist mittlerweile so unbedeutend, dass sie nicht einmal mehr von der eigenen Landespartei ernst genommen wird“, wundert sich Schneeberger.