Baufortschritt bei B 17 Umfahrung Sollenau-Theresienfeld

Am Foto v.l.n.r.: DI Peter Beiglböck, KO Mag. Klaus Schneeberger, DI Josef Decker

Schneeberger: „76 Millionen Euro werden vom Land NÖ für mehr Lebensqualität investiert“

 

VPNÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger hat gemeinsam mit Straßenbaudirektor DI Peter Beiglböck und mit dem Leiter der Straßenbauabteilung 4 DI Josef Decker die Bau-arbeiten für die Umfahrung Sollenau-Theresienfeld besucht. Diese Umfahrung ist der zweite Abschnitt der geplanten B 17 Umfahrung Wiener Neustadt. Teil 1 ist bereits fertig gestellt und Teil 3 befindet sich in Planung.

 

„Ziel dieser Umfahrungsprojekte ist es, die Ortskerne vom Durchzugsverkehr zu entlasten. Vor allem durch die Schaffung von direkten Anbindungen der Kiesgewinnungsgebiete an die Umfahrungsstraße sollen die Ortschaften vom hohen Schwerverkehrsanteil und den damit verbundenen Luft und Schadstoffbelastungen befreit werden“, weiß Schneeberger.

 

„Wenn man hier auf der Baustelle steht, bekommt man bereits einen guten Eindruck, von diesem Riesenprojekt. Alleine die vier fertig gestellten und fünf im Bau befindlichen Brücken-objekte zeigen imposant, was hier bereits geleistet wurde. Ich bedanke mich beim NÖ-Straßenbau und den ausführenden Firmen für die bereits erledigte Arbeit und wünsche dem weiteren Bauverlauf alles Gute. Immerhin werden hier 76 Millionen Euro vom Land NÖ für mehr Lebensqualität investiert“, so Schneeberger.

 

Ausführungsdaten:

Die zweispurige Umfahrungsstraße erstreckt sich über eine Länge von rd. 8,5 km und wird eine Fahrbahnbreite von 8,50 m aufweisen. 1,8 Mio. m³ Aushubmaterial werden dabei in Bewegung gesetzt. Im Zuge der Trassenführung müssen insgesamt 15 Brücken errichtet werden. 6 niveaufreie Anschlussstellen werden errichtet, wobei bei der Anschlussstelle Sol-lenau Nord und L 159 Großmittel jeweils ein Kreisverkehr für einen sicheren und flüssigen Verkehrsablauf sorgt. Im Abschnitt vom Schönauer Teich bis zur Anschlussstelle L 158 Blu-mauer Straße werden zum Schutz der angrenzenden Siedlungsgebiete gegen den Verkehrs-lärm auf einer Gesamtlänge von rund 3,7 km 2,0 m bis 4,0 m hohe Lärmschutzwände errich-tet. Um die Beeinträchtigung der Umwelt möglichst gering zu halten, werden insgesamt rund 100 ha ökologische Ersatzflächen geschaffen. Mit der Verkehrsfreigabe ist 2013 zu rechnen.