Bäuerliche Biogasanlagenbetreiber in der Buckligen Welt sind Vorzeigebetriebe

Lokalaugenschein mit NR Hans Rädler und LR a.D. Franz Blochberger bei einem der bäuerlichen Pioniere in der Buckligen Welt. Schon immer war die Familie Reisenbauer einer jener gut geführten Bauernhöfe, die Neues nicht nur ausprobierten, sondern erfolgreich umsetzten.

So betreibt die Familie Reisenbauer seit Jahren eine der besten Biogasanlagen Österreichs: aus Hendlmist wird Strom und Wärme. Abfälle die sonst auf Felder oder Wiesen ausgebracht werden und dort für gehörige Geruchsbelästigung in der Umgebung sorgen würden, wandelt eine Biogasanlage in elektrische Energie und Wärme um.

Kurz vor der Sommerpause im Parlament wäre dann die Förderung für Biogasanlagen beinahe gekippt worden. NR Rädler, den ein Hilferuf der bäuerlichen Betriebe erreichte, konnte in letzter Sekunde dafür sorgen, dass diese wichtigen Förderungen weiter bestehen bleiben. LR a.D. Blochberger dazu: „Hans Rädler war unser Ansprechpartner Nummer Eins, als es um den Fortbestand der Biogasanlagen ging. Jetzt wollen wir gemeinsam mit ihm dafür sorgen, dass die Energieversorgung durch heimische Biomasse weiter ausgebaut wird!“

Hans Rädler ist optimistisch: „Gerade in einer Region wie die der Buckligen Welt, in der Tourismus eine wachsende Einnahmequelle für viele Unternehmen ist, darf keine Geruchbelästigung durch Gülle entstehen. Ich hoffe, dass wir sehr bald jene Klarheit schaffen, die uns Gelegenheit gibt, die Energieversorgung durch unsere bäuerlichen Betriebe zu sichern und weiter auszubauen!“ Er fügte hinzu: „Die Wertschöpfung soll in der Region bleiben und nicht ins Ausland für Öl- und Gaslieferungen transferiert werden!“