Ärmel aufkrempeln für unsere Gemeinden in der südlichen Buckligen Welt

Am Foto v.l.n.r.: Bgm. Josef Birnbauer, VBgm. Feri Schwarz, Bgm. Roland Weber, StR Karl Kager, Bgm. Franz Rennhofer, Bgm. Thomas Heissenberger, Bgm. Joschi Freiler

Rund 12.000 Wahlberechtigte entscheiden über 133 Mandate

In einem Pressegespräch haben die VP-Spitzenkandidaten der Gemeinden der südlichen Buckligen Welt ihre Ziele für die Gemeinde-Wahlen und ihre Vorhaben für die nächsten fünf Jahre präsentiert. Gemeinsam wurde dabei auch der SPÖ-Zentralisierungspolitik eine klare Absage erteilt. Während die Volkspartei zum Beispiel mit der NÖ-Kindergartenoffensive in den Gemeinden investiert, bedeuten die SPÖ-Gesamtschulpläne einen Kahlschlag für den ländlichen Raum. Von den zwölf Schulstandorten in den Gemeinden der südlichen Buckligen Welt würde mit Einführung der Gesamtschule maximal ein Drittel übrig bleiben. Natürlich wurde auch den Gemeindezusammenlegungsplänen von SPÖ-Bürgermeister Müller eine klare Absage erteilt. Diese Beispiele zeigen eindeutig: während die SPÖ zentralisiert, wird von der Volkspartei investiert.

 

Bad Schönau wird nach der Gemeindewahl einen neuen Bürgermeister bekommen, nachdem Bgm. Josef Riegler aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr antreten kann. Darum hat Vbgm. Ferdinand „Feri“ Schwarz die Verantwortung übernommen, die Volkspartei in diese Wahl zu führen. Sein Programm, das auf einem Leitbild beruht, welches unter reger Mitarbeit der Bevölkerung erstellt wurde, beinhaltet: leistbare Bauplätze und Wohnungen, Sicherung der Trinkwasser- und Nahversorgung, Erweiterung des Kanalnetzes sowie die attraktive Ortsbildgestaltung.

 

Hochneukirchen-Gschaidt stellt seit etwas mehr als einem Jahr mit Bgm. Thomas Heissenberger den jüngsten Ortschef des Bezirks. In den kommenden Jahren wird es in Hochneukirchen-Gschaidt darum gehen, die Abwanderung zu verhindern. Das will Thomas Heissenberger mit Bauplätzen für Jungfamilien und einer Generalsanierung der Hauptschule erreichen. Außerdem steht die Errichtung von „Betreubarem Wohnen“ und das Projekt „Magnesium Quelle Maltern“ auf dem Programm.

 

Hollenthon war eine der ersten Gemeinden, die den Zuschlag für das NÖ-Modell „Betreutes Wohnen“ an Land gezogen hat. Die Realisierung dieses sozialpolitischen Meilensteins steht für Bgm. Josef Birnbauer ganz oben auf der Prioritätenliste der nächsten Jahre. Weiters beinhaltet sein Programm die Sicherung der Nahversorgung sowie eine Klimaschutzinitiative mit erneuerbarer Energie. Die Volkspartei Hollenthon wird bei dieser Wahl erstmals ein striktes Vorzugsstimmenmodell anwenden. Diejenigen, die die meisten Vorzugsstimmen in den jeweiligen Rotten haben, bekommen das Mandat.

 

Kirchschlag in der Buckligen Welt geht als einzige Stadt der Region in diese Wahlauseinandersetzung. StR Karl Kager hat stellvertretend für Bgm. Franz Pichler-Holzer die Eckpfeiler des Programms für die nächsten Jahre präsentiert. Kirchschlag will sich weiterhin als lebenswerte Stadt positionieren. Daher stehen günstige Bauplätze und Wohnungen, die Realisierung des neuen Sportplatzes, sowie die Errichtung von „Betreubarem Wohnen“ auf der Prioritätenlisten ganz oben.

 

Krumbach geht mit Bgm. Josef „Joschi“ Freiler in diese Wahl, der zum ersten Mal als amtierender Bürgermeister antritt. In seinem Team hat er alle Interessensgruppierungen vertreten, viele junge und neue Gesichter und erstmals auch die Seniorenbundobfrau. In den nächsten Jahren sollen die Schulen zu einem Schulzentrum ausgebaut und das Amtshaus barrierefrei gemacht werden. Außerdem stehen „Betreubares Wohnen“ und weiter Hochwasserschutzmaßnahmen gemeinsam mit den Nachbargemeinden am Programm.

 

Lichtenegg geht mit dem längstdienenden Bürgermeister der Region, Franz Rennhofer in diese Wahlauseinandersetzung. Die Gemeinde mit dem Windrad will auch in Zukunft auf den Ausbau erneuerbarer Energien setzen. Außerdem wird die Nahversorgung weiterhin gesichert. Neben der Stärkung der einzelnen Ortschaften steht der Bau eines Zentrums mit Ordinationen, Büroflächen und „Betreubarem Wohnen“ am Grundstück des ehemaligen Gasthofs Handler am Programm. In den kommenden Wochen können die Lichteneggerinnen und Lichtenegger, ihre Ideen zu diesem Projekt einzubringen.

 

Wiesmath ist seit 2006 NÖ-Solargemeinde. Bgm. Roland Weber will diesen erfolgreichen Weg fortsetzen, nachdem das Ziel von damals mittlerweile verdreifacht wurde. Die größte Infrastrukturschaffung soll in den nächsten Jahren mit dem Projekt „Junifestplatz“ realisiert werden. Dort sollen ein dreigruppiger Kindergarten, ein Musikproberaum mit Funktionsräumen für Vereine sowie Sportanlagen errichtet werden. Die Absicherung der Nahversorgung und der ärztlichen Versorgung wird genauso auf dem Programm stehen, wie die Absicherung der Trinkwasserversorgung gemeinsam mit den Nachbargemeinden.

 

Das Ziel für die Gemeinde-Wahlen in der südlichen Buckligen Welt ist klar: den hohen Mandatsstand halten. „Daher laden wir die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinden ein, den erfolgreichen Weg für die Bucklige Welt mit uns weiterzugehen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass am 14. März unsere Gemeinden gewinnen“, so die Spitzenkandidaten unisono.